Über die Einwirkung von Ammoniak auf Diketo-tetramethyl-cyclobutan
✍ Scribed by Wedekind, E. ;Miller, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1910
- Weight
- 165 KB
- Volume
- 43
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Es liegt also eine Substanz vor, deren Brechungsvermogen nncb den Beobachtungen auf der Grenze des Normalen liegt. nabei ist jedoch zu beriicksichtigen, daB die moglicben Fehlerquellen das spezifische Cewicht erhohen, also die Werte fiir die Mol-Refraktion herabdriicken werdeo. EY handelt sich also aucb hier urn hlinimalwerte, so daB man eher von einer schwacben Exaltation des Brechungsvermogens sprechen kiinnte. Bei der Moldispersion ist die Exaltation zwar auch our maljig, aber unverkennbar.
Die optiscben Eigenscbaften der Substana schliefleo es aus, da13 sie etwa der Hauptsache nach aus einem d . 4 -Cyclohexadien bestehe, deun d a m wiirden die optiscben Werte vollig normal sein. Die Verbiridung ist vielmehr mit dem a-Phellandren zu Yergleichen, das trotz d e r in spinern Molekiil unzweifelbaft vorbandenen Konjugation eine Blinlich geringe optische Exaltation aufweist (vergl. die vorhergehende Mitteilung), weil in ihm, wie bei den1 besprochenen Dihydroxylol, das konjugierte System zentral gestort ist. D e r Korper ist daher nach wie vor als d1.s-ni-Dihydroxylol zu betrachten, womit auch die Ergebnisse des oxydativen Abbaus durch Ozon im Einklang stehen. G r e i f s w a l d , Chemisches Institut. ' 130. E. Wedekind und M. Miller: tzber die Einwirkung von Ammoniak auf Diketo-tetramethyl-cyclobutan. [V. Mitteilung 1) uber Kondensationsprodukte aus Shurehdoiden.] (Eingegangen am 19. Marz 1910.) Vor kurzem zeigten €I. S t a u d i n g e r und St. B e r e z a ? ) s t e r (aus Athylbrommalonestersaure-chlorid und Zink) durch A n i l i n leicht auSgespnlten wird unter Bildung von Athyl-malonestersiiureanilid. Die enthalten haben kann, nur schitzen wir deren Betrag weit niedriger, als es C r o s s l e y und Renouf tun.
Bemerkt sei noch, dall das Xylol, das Crossley und Renouf bei einem Oxydationsversuch in dem Ileaktionsgeniisch nachwiesen, nicht unbedingt bereits urspriinglich vorhanden gewesen zu sein braucht, rondern m6glicberneise erst bei dem langwierigen OxydationsprozeB entstanden soin kann.
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