Über die Desyl-anthranilsäure
✍ Scribed by Weckowicz, Romuald
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1908
- Weight
- 215 KB
- Volume
- 41
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Zum SchluB miichte ich Hrn. R. B l a i r , dem Leiter des Instituts, und den anderen Autoritiiten des Hackney Technical Institute meinen Dank fur die Unterstbtzung aussprechen, durch welche sie mir die Ausfuhrung dieser Versuche erleichtert haben.
London.
841. Romuald
W e c k o w i o s : a e r die D ~l -a n t h r a n i M u r e (Eingegangen am 4. November 1908.) A n t h r a n i l s a u r e kondensiert sich leicht mit B e n z o i n nach der Gleichung CqHqNOa +C1,HnOa = C H H I ~N O ~+ H ~O . Beim Erwiirmen iiquimolekularer Mengen beider Komponenten in einem Kolben mit aufsteigendem Kiihler erhjilt man zuerst eine gelbe Flussigkeit, die schwach schiiumt und dann rnit der Zeit zu einem weiBen Kiirper erstarrt, der nach 3-4-maligem Umkrystallisieren aus Alkohol oder Eisessig bei 231-232O schmilzt und chemisch reine D e s y l -e n t h r a n i l s i i u r e darstellt. Die niihere Untersuchung zeigte, daS der dargestellten Siiure die Konstitution COa H. CS -NH. CH\CO. / cs Hg cs Hs zukommt, d.h. bei der Kondensation hat sich Wasser aus dem Hydroxyl des Benzoins und dem einen Wasserstoffatom der Amidogruppe der Anthranilsiiure gebildet; der Carbonylsauerstoft des Benzoins tritt also nicht in Reaktion. 0.1291 g Sbst.: 0.3597 g GO*, 0.0615 g HaO. -0.3090 g Sbst.: 13.0 ccm N (234 728 mm). -0.1992 g Sbst.: 6.1 ccm 1ho-n. NaOH.
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