Über die Darstellung vonN.N-Di-tert.-butyl-hydroxylamin und Di-tert.-butylamin
✍ Scribed by Klages, Friedrich ;Sitz, Helmuth ;Heinle, Rudolf
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 306 KB
- Volume
- 92
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Eine priparativ brauchbare Darstellungsmethode fir Verbindungen mit zwei tert.-Butylresten an einem Stickstoffatom wurde in der Umsetzung von Nitrosylchlorid oder bithylnitrit mit tert.-Butylmagnesiumchlorid aufgefunden. Die Synthese von Verbindungen rnit zwei tert.-Butylresten an einem N-Atom ist immer noch nicht befriedigend gelungen. Zwar beschrieb W. RUDNEFFJ) schon im Jahre 1878 die Darstellung des Di-tert.-butylammoniumjodids, doch stellte sich bei einer Nachpriifung dieser Arbeit heraus, dal3 er nur die Additionsverbindung von einem Mol. tert.-Butylamin an Mono-tert.-butylammoniumjodid, die man auch beim direkten Zusammengeben beider Bildungskomponenten erhalt, in Handen gehabt hat. Erst im Jahre 1941 ist es dann dem einen von uns4) gelungen, durch Umsetzen von tert.-Butylchloramin mit tert.-Butylmagnesiumchlorid in schlechter Ausbeute ein sehr unsauberes Produkt zu erhalten, das wahrscheinlich wesentliche Anteile des gewiinschten Di-tert.-butylamins enthielt. Da wir derartige Di-tert.-butylamin-Stickstoff-Verbindungen fur eine andere Untersuchung benotigten. haben wir versucht, das damalige Verfahren zu einer allgemein anwendbaren Methode auszubauen. Von den beiden Moglichkeiten der tert.-Butylierung des Stickstoffs, der Ubertragung des tert.-Butylkations mit Hilfe der ublichen Alkylierungsmittel und der Ubertragung des tert .-Butylanions rnit Hilfe metallorganischer Verbindungen, schied die erstere wegen der praktisch ausschliefllichen Olefinbildung bei dieser sterisch stark gehinderten Reaktion aus. Aber auch bei dem zweiten Verfahren muflte wegen der sterischen Hinderung rnit einer geringen Ausbeute und dem Uberwiegen der Nebenreaktionen gerechnet werden. A l s Reaktionspartner der tert.-Butyl-Grignard-Verbindung wahlten wir deshalb nicht wie friiher eine der relativ schwer zugtinglichen Mono-tert.-butyl-Stickstoffverbindungen (z. B. tert.-Butylchloramin, 2-Nitrosoisobutan, 2-Nitro-isobutan usw.), sondern die billigeren Derivate der salpetngen 1: X = C I 11: X = OCzH5 111 IV 1) Teil der Dissertat. HELMUTH SITZ, Univ. Miinchen, voraussichtlich 1960.
2 ) Teil der Dissertat. RUDOLF HEINLE, Univ. Miinchen 1952.
- Ber. dtsch. chem. Ges. 11, 1938 [1878]. 4) F. KLAGES und G. NOBER, Liebigs Ann. Chem. 547, 25 [1941].
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