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Über die Darstellung von wasserfreiem Magnesiumchlorid

✍ Scribed by W. D. Treadwell; A. Cohen; Th. Zürrer


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1939
Tongue
German
Weight
495 KB
Volume
22
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Bei der Ausfuhrung der Dichtebestimmungen der Carnallitschmelzen hat Herr W. Kuster mitgewirkt. Die Untersuchungen wurden durch ein Stipendium aus dem Aluminiumfonds ermoglicht. Der Fondskommission sei auch an dieser Stelle hierfiir unser Dank ausgesprochen. Anorganisch-chemisches Laboratorium der Eidg. Techn. Hochschule, Zurich. 57. Uber die Darstellung von wasserfreiem Magnesiumehlorid von W. I). Treadwell. A. Cohen und Th. Ztlrrer. (6. 111. 39.) Znr Darstellung von wasserfreiem Xagnesiumchlorid steht die einfa,che, auf J. v. Liebig zuriickgehende Methode zur Verfiigung, welche darin besteht, dass man das durch Vortrocknen an der Luft leicht erhaltliche Tetrahydrat des Magnesiumchlorids mit einem Uberschuss von hmmoniumchlorid mischt, und dann letzteres bei mkssiger Hitze abraucht. Das Produkt, welches auf diese Weise erhalten wird, enthalt jedoch merkliche Mengen von Oxyd und, was sich bei Potentialmessungen rnit geschmolzenen Salzen als besonders hinderlich erweist, Spuren von Hydratwasser. Ein reineres, jedoch sehr poroses und daher sehr voluminoses Produkt wird erhalten, wenn das Tetrahydrat des Magnesiumchlorids in einem Strom von trockenem Chlorwasserstoff erhitzt wird. Bur Trocknung grosserer Mengen des Salzes empfiehlt es sich, den Chlorwasserstoff unter Zwischenschaltung eines Trocknungsmittels im Hreislanf durch das locker geschichtete Salz zirkulieren zu lassenl). Hierbei kann der zirkulierende Chlorwasserstoff sehr bequem mit konz. Schwefelsiiure trocken gehalten werden. Diese Trocknungsmethode hat indessen eine fur Potentialmessungen sehr unerwunschte Verunreinigung des wasserfreien Magnesiumchlorids mit kleinen Mengen von Sulfat zur Folge, die davon herruhrt, dass sich der unilaufende Chlorwasserstoff in der konz. Schwefelsaure mit Spuren l) Helv. 15, 1271 (1932).


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