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Über die Cladoceren und Copepoden der Wüste Kara-Kum

✍ Scribed by N. Keiser


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1931
Tongue
English
Weight
945 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


Das Material iiber die Cladocera und Copepoda der Wuste Kara-Kum, uber welches ich verfugte, bestand aus Proben, die an verschiedenen Orten zu verschiedener Zeit genommen worden waren. Im Jahre 1927 beteiligte sich Prof. Brodsky an einer Expedition, die vom Turkmenischen wissenschaftlichen Forschungsinstitute organisiert wurde, und sammelte ein ziemlich umfangreiches Material uber die Mikrofauna der Wuste Kara-Kum. Etwas friiher, im Friihling 1926 hatte Prof. Dim0 einen Teil dieser Wiiste bereist und einige Probierglaser mit Wasserfauna dem Kabinett der wirbellosen Tiere ubergeben, wohin auch die im Sommer 1927 von einer Gruppe von Militartopographen gemachten Sammlungen abgeliefert worden waren. Allen, die mir ihre Sammlungen iibergeben haben, und besonders Prof. Brodsky, der mir Material zur Bearbeitung iiberlassen hat, spreche ich bei dieser Gelegenheit meinen tiefen Dank aus.

Die Sandwiiste Kara-Kum umfaBt einen umfangreichen Flachenraum zwischen dem Kaspischen Meere und dem Flusse Amu-Darja. Prof. Brodsky (2) unterscheidet in dieser PuBerst trockenen Gegend einige Typen von Wasserbecken, die infolge vieler Eigentumlichkeiten eine, wenn auch kurze, Beschreibung erfordern. Das, was die Einheimischen eine Kujma nennen, stellt ein mehr oder weniger groBes Wasserbecken (in einem Umfange von 2-100 qm) dar, das sich durch das nach dem Tauen des Schnees in natiirlichen Bodenvertiefungen angesammelte Wasser gebildet hat. Die Tiefe einer Kujma ist nicht bedeutend (gewohnlich 20-30 cm), das Wasser ist trube infolge einer groBen Menge von suspendierten Sandkornchen. Die groBte Anzahl dieser Wasserbecken trifft man im Friihling, gleich nach dem Tauen des Schnees an, wo sie auch den groBten Umfang erreichen. Mit dem Steigen der Temperatur verringert sich durch Eintrocknen sowohl die Anzahl, als auch der Umfang der Kujmas, und Anfang Juni verschwinden sie wahrscheinlich vollstandig. Von langerer Dauer sind die Kakis, die gleichfalls von Schneewasser und den spiirlichen, atmospharischen Niederschliigen gespeist werden. Die Kakis bilden sich immer in mit einer wasserdichten Lehmschicht bedeckten Vertiefungen (Takyr), in die auBer dem an den natiirlichen Abhangen 23* N. Keiser


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