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Über die Capillar-Resistenz bei Hautkrankheiten

✍ Scribed by Käthe Granz


Publisher
Springer-Verlag
Year
1952
Tongue
English
Weight
777 KB
Volume
194
Category
Article
ISSN
0340-3696

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✦ Synopsis


Die grof~e Zahl yon VerSffentliehungen fiber die Capillar-Resistenz (C.R.) zeigt einerseits das Interesse vieler Kliniker an deren exakter Messung, andererseits geht daraus das stgndige Bemfihen um eine genauere und zuverl~ssigere Methodik hervor.

Besonderes Interesse ffir die C.R. bewiesen die P~diater, Internisten und Gyn~kologen. Uber die C.I~. bei Hautkrankheiten liegen bisher relativ wenig Ver6ffentlichungen vor.

ZAI:IOI~SKI sehrieb im Jahre 1938 fiber ,,Klinische und funktionelle Untersuchungen der Hautcapillaren". (Die Originalarbeit in polniseher Sprache war nicht zuggnglich.) Er bestimmt an Hand yon 75 ~gllen die 0dembereitsehaft und ,,Petechien-Reaktion".

MJt der H]~c~Tschen Unterdruekmethode prfifte VSLGYESS¥ im Jahre 1939 die ,,Festigkeit der Capillar-Gefi~Be bei verschiedenen ttautkrankheiten". Die Originalarbeit war nicht zug~nglieh.

Einen zusammenfassenden Berieht fiber die geschichtliche Entwicklung der C.l~.-t~orschung und fiber die bisher gewonnenen Erfahrungen gaben HA~s F~A~K~ im Jahre 1943 und kfirzlich HA~ and MILLER im Jahre 1951.

Leider stSBt jede genaue Versuehsarbeit bei der Prfifung der C.I~. auf eine groBe Zahl (gegebenenfalls st5render) individueller und exogener Einfliisse, die bei Beginn jedes Testes ausgeschlossen oder zumindest bei der Auswertung berfieksichtigt werden mfissen. So z. B. die Haut-und Gef~gstruktur, konstitutionelle ~ktoren, Alter und Gesehleeht, irmersekretorische Einfifisse, mechanische, thermische und di~tetische Einfliisse, Umgebungsfaktoren (Jahreszeit, Klima), medikamentSse Einwirkungen, bakterielle Toxine, l~ieber, Allgemeinerkrankungen, Blutdruek, Ern~hrungszust~nd (Vitaminmangel), das vegetative Nervensystem.

Die eigene Versuehsreihe wurde zungchst an gesunden Personen (vorwiegend Studenten), und zwar beiderlei Geschlechts zwischen 20 und 30 Juhren begonnen. Nach mSgliehster Aussehaltung ~ller vorher ge-n~nnten stSrenden Faktoren wurde die Auslese der zu Uberpriifenden immer enger. Bei den schliel~lich verbleibenden 52 Personen gelang es Archi~-f. Dermatologie u. SyDhilis, Bd. 194.


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