## Abstract Die Halogenierung in Allylstellung, bei der der ungesättigte Charakter des Moleküls erhalten bleibt, wird mit Hilfe von N‐Bromsuccinimid durchgeführt. Vff. untersuchen die Zusammensetzung der verschiedenen Reaktionsgemische, die durch Einwirkung von NBS auf Ölsäure‐methylester unter ver
Über die Bromierung von m-Oxybenzaldehyd, Vanillin und Homovanillinsäure
✍ Scribed by Pschorr, R.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1912
- Weight
- 720 KB
- Volume
- 391
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die nachstehend zusammengefaflten Bromierungsversuche wurden angestellt, um Verbindungen bestimmter Konstitution als dusgangsmaterialien fur weitere, xum Teil in der folgenden dbhandlung beschriebene Synthesen in der Phenanthrenreihe zu gewinnen.
Die Bromieriing des 3-Oxybenzaldehyds wie auch seines iWethyZuthera fuhrt zum Kintritt des Halogens in Stellung 6. Dies ergibt sich daraus, da13 die aus dem bromierten Methoxyaldehyd durch Oxydation entstehende Brom-m- methoxybenroesaure identisch war mit der gleichen Verbindung, die aus dem bekannten 6-2\iitro-m-metirox?/:l/benzaldehyd nach den iiblichen Methaden sich gewinnen lie& Auf Protokatechunldehyd sowie Vanillin wirkt Brom unter Bildung von 3,4-Diox~l-5-6romberizalde~~yd bzw. von dessen 3-Methylather ein. Uie zum Stellungsnachweis durchgefuhrte Oxydation des zugehorigen Dimethylathers (Bromveratrumaldehyds) ergab die bekannte 3 , 4 -Di- methox~brombenzoesau~.e (b-Bromveratrumsanre). Wird dagegen der Panillinmethyliither (Veratrumaldehyd) der Bromierung unterworfen, so entsteht das 6-Bromderivat. duch hier erfolgte der Nachweis durch die Umwandlung des Aldehyds in die Saure, die sich als identiscli mit der bekannten 6-Bromveratriimsaure erwies. Homovanillinsaure (3-Methoxy-4-oxyphenylessigsaure) sowie ihr Acetylderivat und die Dimethylathersaure (Homoveratrumsaure) liefern Monobromderivate. Da die beiden erstgenannten Verbindungen nach der Bromierung ') W. S e l l e , 1naug.-Diss., Berlin 1910 (E. Ebering). ' ) Ber. d. d. chern. Ges. 15, 2052 (1882). *) Ber. d. d. chern. Ges. 35, 4000 (1901).
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