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Über die Blei- und Cadmiumgehalte von Kleinkindernahrung und ihre lebensmittelhygienisch-toxikologische Bedeutung

✍ Scribed by Woggon, H. ;Jehle, D.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1976
Tongue
English
Weight
477 KB
Volume
20
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Abstract

Wenig bekannt sind die mit der Gesamtnahrung aufgenommenen Blei‐ und Cadmiummengen durch den kindlichen Organismus. Aus eigenen Untersuchungen von über 150 Gläsern bzw. Packungen Fertignahrung (Für' Kind) aus der DDR‐Produktion ist ersichtlich, daß der Bleigehalt unter 100 μg/kg, der Cadmiumgehalt unter 10 μg/kg liegt. Höhere Bleiwerte wies nur Spinatkost auf. In Fertignahrungen mit Leberanteil war der Cadmiumgehalt höher als 10 μg/kg (25 bis 50 μg/kg). Pulverförmige Nahrungsmittel auf Milchbasis wiesen ebenso wie Trinkvollmilch kein Cadmium auf.

Die daraus berechnete tägliche Blei‐ und Cadmiumaufnahme beträgt für ein Kleinkind im 1. Lebensjahr 42 bis 47 μg Blei bzw. 6,4 bis 11,5 μg Cd. Eine Umrechnung auf kg Körpergewicht zeigt, daß in beiden Fällen die Belastung beim Kleinkind ebenso hoch wie bei Erwachsenen bzw. sogar noch höher ist. Die aus der Literatur bekannten Bleiaufnahmen stimmen gut mit diesen Ergebnissen überein. Für Cadmium sind entsprechende Untersuchungen nicht bekannt.


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