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Über die Bitterstoffe des Hopfens

✍ Scribed by Wöllmer, W.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1925
Weight
573 KB
Volume
58
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


W61lmer: tzbsr die BittemWfe des Hopiena. [Zweite Mittdung. aus detn Giinmgschem. Laborat. d. Techn. Hdschule u. d. Wissenscbsfff, Station fiir Brsuerei in Miinchen.] (Eingegangen am 24. Februar 1925.) Die erste Mitteilung uber diesen Gegenstand erschien im* Jahre 19x6~). Bald darauf m a t e die weitere Bearbeitung dieses chemiscb hijchst intermanten Gebiets dwch den tfkrtritt in die Technik aufgegeben werden, ohm daLI die Uatersuchung zu &em AbschluC, gelangt ware. Es konnte zwar ein ungefiihrer ttberblick iiber die Ronstitution der beiden Bitterstoffe Humulon und Lupulon gewonnen werden, aber zur Aufkliirung aller Erscheinungep reichten die Versuchsergebnisse nicht aus. Dwch diesen Umstand blieben die Arbeiten bisher unveroffentlicht. Nachdem vor kurzem durch eine vorlaufige Mittdung von H, Wieland*) die Ronstitution des Humdons weitgehend aufg&lii.rt worden ist, mochte ich nachtraglich die Ergebnisse meiner Untersuchung uber das &updon, den zweiten Bitterstoff des Hopkns, bekanntgeben. Die Darstellung des Lupulons geschah auf dem von C. J. Lintner und G. Barths) beschriebenen Wege. Als Ausgang$material wurde frisches Lupulia beautzt, in dessen methylalkoholischen Extrakt zuerst die Fallung des IEumuk>as als gelhs Bleisalz erfolgte. Die Mutterhuge desselben wurde, nachdem der &f.ethylalkohol im Vakuum grofitenteils abdatilliert war, auf Lupulon verarbeitet. Analog wie das Humulon bildet das Lupulsn m i t o-Phenylendiamin ebenfalls eine Molekularverbindung. Die I,ijslich- keit derselben ist aber bedeutend hoher als beim Humdon, weiter tritt bei mehrmaligem Umkrystallisieren wieder Spaltung in die Romponenten ein, so daB sich dieses Produkt zur Reindarstellung des LupulUns kaum eignet. uber die chemische Watur des Iiupulons war bisher wenig bekannt. Auf Grund der Elementaranalysen wurde von L i n t n e r und B a r t h (1. c.) l ) B. 49, 780 [rg16]. 2, B. 68, IOZ [1925]. 3, B. 31, 2023 [r8981 Cccgen W&ro&tqp bt Lupulon vic31 bestiiadi~~ & Eumrrfart. Uxrtgr findet, bleibt Lupulon fast unveriindert. Lupulon ist a w p & n ung&ttigt. Es ad&& Brom und entfiirbt Baeyers Reagens safort. Die katalytische R y d s k m n g wrfief genau so uberraschend nnd f i r die KonstitutionsaWbg wertvoll wie beim Haulon. Unter Aufaahtue von, 8 Atomen Waserstoff tritt Spahxng ein nach der Glei&mg: den Barn, W€ $denen b& d l & b @ $taw+ CSe~SSO~ 4 8 H = C, H, O, + C&, I & entsteht das gldche Pentan wie beim Humdon: das Dimethylat hyl-m e t han , CH, . CH(CH$ . CH,. CHs, (13-Methyl-butan der &Pentan). Das m&te Bp&prc&&% hnt& tiIQt &elf4 sefadt w d h , aEe IbA der liche Mengen von Kryslx~Um & h t zu erhalten waren. 3% gelang nur, durch Betmylierung in PyrMh &it Bnzoat henustellen, das Andysenwerte gab, die auf ein Tribenzozt von q ! H M 0 4 stimmten.

w&jpteas was den chinol-Hgen Kern des Humulons und die 2.4.6-Stektg &r Seitenkettea bet&& Im 1) B. 53, 2214 [1920]. *) B. 55, 588 [1922]. *) J . S. Halle, Fortgesetzte Made oder die Zauberkrafte der Natur 4, 584 [I792]. 6 ) P, Heinrich, Die Phosphorescenz der Korper. 5 Abhandlungen. Niirnberg 6 ) loc. cit., I. Abhandl., S. 29. c, S. 33, Anm. 11, S. 47, . $ GI, 62, S. 48, § 63. ') B. 65, 592 [1922]. a) Physik. Zeitschr. 82, 563 [I~zI].


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