Wir hatten fruher uber eine halbquantitative Methode Z U Y papierchromatographisehen Bestimmung des Urans in Gegenwart von Fe-.. und Cue. berichtet l). I m folgenden beschreiben wir eine anderc Arbeitsweise, bei tier durch Zusatz von Na,CO, erreicht wird, dass nur Uran lauft, wahrend die anderen Ion
Über die Bestimmung des Urans
✍ Scribed by R. Schwarz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1920
- Tongue
- German
- Weight
- 750 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Zur quantitativen Abscheidung des Urans sind Ammoniak, Ammonsulfid , geschkmmtes Quecksilberoxyd , Aethylendiamin , Wasserstoffsuperoxyd fur Uranylverbindungen, und Flusslure und Oxalsaure fur Uranoverbindungen vorgeschlagen worden.
Hei einer Nachprufung dieser Fdlungsverfahren erwiesen sich die Fallungsmethoden rnit geschlamintem Quecksilberoxyd ') als unznverlassig und rnit Wasserstoffsuperoxyd ' ) als ganz unbrauchbar.
Die Fdlung rnit Aethylendiamin ' ) bietet gegenuber der Falung rnit Ammoniak keinerlei Vorteile und ist kostspieliger.
Die Faillungen rnit Flussaure und Oxalsaure sind wegen des umstandlichen Arbeitens, welches durch die grosse Oxydierbarkeit der Uranosalze am Luftsauerstoff bedingt ist, wenig bequem. Am einfachsten ausfuhrbar und am zuverlassigsten erwiesen sich die Fallungen mit Ammonsulfid und rnit Ammoniak.
Die If'all?wg init Awi,nomulfid ').
Nimmt man die Fallung bei ca. 80° und Eei Gegenwart von ca. 3 gr Ammoniumchlorid in 150 cm3 Losung fur 0,3 gr Tri-uranoktoxyd U,O, vor, so fallt das Uranylsulfid schon flockig aus und lasst sich leicht filtrieren und auswaschen.
Die Fallung ist quantitativ und enthalt immer etwas Ammoniumuranat. In dieser Bildung von Arnmoniurnuranat durfte wohl die Ursache der Adsorption von Fremdstoffen zu suchen sein. illihrgotf, A. 233, 143 (1886). 2) Fnirley, Ch. N. 62, 227 (1890); Mazzircclfelli, Atti H. hccad. dei l h c e i w Z 1 7 7 d P t ' und Wenger, Yr.
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