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Über die Bedeutung der Verabreichungsweise des Alloxans bei Ratten

✍ Scribed by Vjekoslav Fišter; Luka Rabadjija; Dušan Baić


Publisher
Springer
Year
1957
Tongue
English
Weight
414 KB
Volume
264
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Es ist bekannt, daß die Größe der Alloxandosis, die nötig ist, u m Versuchstiere diabetisch zu machen, von der Applikationsweise abhängt. Das ist nicht nur für Alloxan spezifisch; u m einen bestimmte~ Effekt auszulösen, braucht m a n in der Regel die kleinste Dosis dann, wenn der Stoff direkt in das zirkulierende Blut appliziert wird. Ebenso ist bekannt, dal~ Alloxan in wäi3riger Lösung unbeständig ist und bei p~ 7 schon nach einer Minute zersetzt wird~, 9. Experimente in vivo, bei welchen der Kreislauf in einem Teil des Pankreas unterbrochen worden war, haben gezeigt, daß die diabetogene Wirkung des Alloxans schon einige Minuten nach der Verabreichung in das Blutgefäß aufhört ic.

Bei unseren nachstehend beschriebenea Experimenten haben wir uns mit dem Problem der Alloxaninaktivierung in verschiedenen Organen und besonders in der Leber beschäftigt, dabei seine diabetogene Wirkung verfolgt und zu diesem Zweck Alloxan in verschiedene Blutgefäße injiziert.

M e t h o d i k

In allen Experimenten wurden männliche und weibliche Albinoratten mit einem Körpergewicht von 180--250 g verwendet. Vor und wghrend des Experimentes wurden die Tiere bei iiblicher Laboratoriumskost gehaltev_; Wasser er- hieltea sie nach Belieben. Vor der Alloxanverabreichung fasteten die Tiere18--24 Std. A]loxamnonohydrat ~ wurde in einer Dosis von 50 mg/kg Körpergewicht als l~oige Lösung gegeben. Wegen der erwahnten Unbest~ndigkeit des Alloxans in wgBriger Lösung wurde jede einzelne Dosis abgewogen und unmittelbar vor der Injektion aufgelöst. In den meisten Fallen wurden die Tiere, die am Leben geblieben waren, nach 96 Std getötet und ihr Pankreas, Leber und ~ieren zur histologischen Untersuehung entnommen. Der Blutzucker wurde nach Ha«~»O~~-JENs~N bestimmt; vor der Blutentnahme fasteten die Tiere 13--24 Std. Die Pankreaspräparate wurden mit Chromhämatoxylin-Phloxln nach Go~o~I gefärbt, die Nieren-und Leber-pr~parat~ mit It~malaun und Eosin. * Teilweise mitgeteilt anläßlich des XX. Internationalen Physiologen-.Kongresses, Bruxelles 1956. ** Für ihre technische ~¢Iitarbeit danken wir den Herren B~A~Ko JAWE § und Josn, M_Ax.


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