Naehdrnck der Originalartikel nur mit Qenehmignng der Redaktion nnd rnit volleULndiger Qnellenangabe gestattet XXII. Jahrgang. H a m b u r g, November 1916. Heft 11. abweichen. Auch mit dem, was ich seinerzeit s, beziiglich der Autoxydatiom des Kolophoniums gefunden habe, ist Paul nicht einverstande
Über die Autoxydation des Kolophoniums
✍ Scribed by Dr. W. Fahrion
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1907
- Tongue
- English
- Weight
- 779 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
2% hoher oder niedriger waren, als die einer anderen. I m allgemeinen weichen zwar die Resultate der einzelnen Methoden voneinander in geringem MaRe ab, diese Abweichungen waren jedoch bei meinen Untersuchungen gewohnlich ungefahr 0,2 bis 0,3%, nur ausnahmsweise 0,7--1 .O0/,.
Um nun noch auf den Beweggrund meiner Untersuchungen zuruckzukommen, ob es wohl angebracht sei, das Saatgut mit Formalin, besonders aber nach einer allgemeinen Vorschrift zu beizen, mu13 beim Beizen jedenfalls mit groRter Vorsicht vorgegangen werden, keinesfalls darf jedoch ein allgemeines Rezept gebraucht werden. Die im Handel vorkommenden Formaldehydsorten enthalten niimlich sehr seltennach meinen Untersuchungen nie -40% Formaldehyd, konnen aber sogar bis auf 24-2594 Formaldehydgehalt sinken; nun wird daher die nacli demselben Rezept angefertigte Losung einmal gute Ergebnisse geben, ein anderes Ma1 das Saatgut schadigen, endlich aber kann es vorkommen. daB die Losung zu schwach ist, die Brandpilze nicht abtotet, und das Beizen demnach ganz nutzlos wird. Immerhin ware es ratsam, da13 der Landwirt sein Formalin vor dem Gebrauch auf dessen Formaldehydgehalt untersuchen liege. Magyarovhr, Dezember 1906. Kgl. ung. Versuchsstation fur Pflanzenphysiologic und -Pathologie. Uber die Autoxydation des Kolophoniums. Von Dr. JV. FAHRIOIV. (Eingeg. d. 26.110. 1906.)
Auf Grund einer fruheren drbeitl) habe ich die Behauptung aufgesl ellt, daU das Kolophoniwm, wenn es in dunner Schicht der Luft ansgesetzt wird, aits dieser Suuerstoff aufnimmt tind in einen petrolatherunliislichen Korper von peroxydartigem Cha- rakter iibergeht. Da diese Behauptung von anderer Seite2) angezweifelt wurde, so habe ich zu ihrer Begriindung noch weitere Versuche angestellt. Diese Versuche sind noch nicht' abgeschlossen, da sie aber wiederum fur langere Zeit unt,erbrochen werden mussen, so mogen die seither erhaltenen Resultate nachstehend mitgeteilt sein.
Sls Versuchsobjckt diente wiedernm ein amerikanisches Kolophoninm, welches sich aber von dem friiher verwendeten dadurch vorteilhaft unterschicd, daB es keine leichtfluclitigen Besta,ndteile enthielt.
Es lie13 sich daher die beim Liegcn an der Luft stattfindende Gewichtszunuhme direkt, zeigen. 1 g gepulvertes Kolophonium wurde auf einem Uhrglas ausgebreitet und unter zeitweiligem, verlustfrciem Durchmischen der Luft ausgesetzt. Das Gewicht blieb zwei Tage lang konstant, um dann 1) Ziir Kenntnis des Kolophoniums, diese Z. 14, 1197 (1901).: vgl. auch diese Z. 17,238 (1904). 2, T s c h i r c h nnd S t 11 d c r , Uber das amerikanische Kolophonium, Ar. d. Pharm. 241, 495 (1903).
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## Abstract Die photosensibilisierte Autoxydation des Sabinens ergibt ein Hydroperoxyd I, das bei der Reduktion mit Natriumsulfit einen ungesättigten primären Alkohol II liefert. Die Autoxydation des Sabinens ohne Belichtung läβt sich durch Metallresinate nicht beschleunigen.