Über die Ausarbeitung eines empfindlicher eingestellten T. P. I.-Testes Nelson-Mayer vor allem zur serologischen Diagnosestellung metaluischer Veränderungen, sowie zur Stellung der Prognose bei behandelter, frischer Syphilis.
✍ Scribed by Frau G. Ehrmann
- Book ID
- 104782755
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1957
- Tongue
- English
- Weight
- 524 KB
- Volume
- 206
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Es wird immer wieder die Frage gestellt, ob ein negatives Ergebnis im T. P. I.-Test Ms Beweis fiir die Sterilit/it beziiglich Treponemen gelten darf. Dieses Problem ist yon besonderer Bedeutung bei Verdacht auf spezifisehe u im Bereich des Zentralnervensystems (Z.N.S.)und des Herz-Gef/iBapparates, aber aueh bei der Beurteilung der Sanierung einer Irischen, behandelten Syphilis. Um einer LSsung dieses Problems n/~her zu kommen, sei zungchst die Frage aufgeworfen, ob trotz bestehender syphilitiseher Infektion, der T. P. L-Test ein negatives Ergebnis liefern kann. AuBer im Falle einer hietischen Erkrankung im noeh, oder berei~s wieder seronegativen Stadium, wgre dies theoretisch unter folgenden Umstgnden m6glich: 1. Der Organismus ist unf/~hig, immobilisierende AntikSrper, oder iiberhaupt AJatikSrper zu bflden. Dieser Fall kann durch Untersuchung des Serums auf Normalantik6rper erkaimt bzw. ausgescMossen werden. 2. Ein hypothetischer, depressiver Faktor im Serum verhindert die Antigen-Antik6rperreaktion in vitro. Ein in dieser I-Iinsicht verd/iehtiges Serum wird so untersucht, dab mit ihm ein austitrierSes Standardserum verd/innt und sein Titer bestimmt wird. Als Vergleieh wird dasselbe Standardserum mit Koehsalzl6sung verd/innt, quantitativ untersucht. Bei Vorliegen eines depressiven Faktors miiBte der Titer in der ersten Verdiirmungsreihe absinken.
Wit konnten bisher weder eine Unf/ihigkeit, AntikSrper zu produzieren, noch einen depressiven Faktor mit Sicherheit nachweisen. Es ist aber doeh bei klinisch verdgehtigen Fgllen und negativem T.