Über die Auffindung eines Saponins im Schöllkraute, Chelidonium majus L
✍ Scribed by Victor Kwasniewski; Königslutter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Tongue
- English
- Weight
- 233 KB
- Volume
- 291
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Bereits L. Kroeberl) vermutetc aufgrund der Hiimolysewirkung im Schollkraute Chelidonium majus L. ein Saponin. Diese Annahme wurde jedoch in der Folgezeit von M. Roberg") und G. lireZ13) in Abrede gestellt. Mir selbst war bei meinen Untersuchungen dcr nichtalkaloidischen Inbltstoffe des Schollkrautes stets das erhebliche Schaumvermogen der Rade?nacherschen Tinktur (Tct. Chelid. Radcm. Erg. B. 6), sowie besonders der Abkochung des getrocheten Krautes (Decoct. Herb. Chelidonii) aufgefallen. Bei der konsequenten Verfolgung dieser Hinweise gelang mir schLel3lich die Isolierung eines Saponines, wortiber im folgenden Busfiihrlicher berichtet werden SOU. Vielleicht ist die Tatsache des Vorhandenseins eines Saponines i m Schollkraute ein Schltissel ffir die von ,%wind) mitgeteilten Vergiftungsfille nach parenteraler Verabreichung von Schollkrautextrakt bei Krebs, sowie der giftigen Nebenwirkungen, die Urban5) nach intravenoser Applikation bei Kaninchen gesehen hat.
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