Über die Atmung im mensuellen Zyklus der Frau
✍ Scribed by Ingrid Heerhaber
- Publisher
- Springer
- Year
- 1948
- Tongue
- English
- Weight
- 675 KB
- Volume
- 250
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Eingeganffen am 10. Olctober 1917.)
(~'ber Ver/inderungen im weiblichen Organismus in Abh-~ngigkeit vom mensuellen Zyklus sind auf den versehiedensten Gebieten Beobachtungen g e m a c h t worden. Seit GOODMANN i (1879) findet man in der L i t e r a t u r immer wieder A n g a b e n fiber eine Steigerung b e s t i m m t e r physiologischer F u n k t i o n e n in der pr~menstruelien P h a s e , jedoch k o m m e n die Untersucher zum Tel[ zu recht widersprechenden Ergebnissen. Eindeutigere Befunde ergeben die U n t e r s u c h u n g e n fiber Atmung, T e m p e r a t u r und Blutdruck. Auch weisen ihre Verfinderungen eine ge~dsse Parallelitfit auf. Die Untersuchungen fiber die Atmtmg uncl den Stoffwechsel bei der Frau warden meist in der Graviditi~t durchgefiihrt 2-6. Befunde im Zyklus sind in einigen Fillen am l~ande oder als Ansgangswert m~wihnt. Z~xTz 2 untersuchte bei 2 Frauen durch 3 Zyklen hindnrch den Stoffwechsel, die Tot~lventi]ation, die Temperatur und den Bltttdrnck. Die Totalventilation war, wie attch bei v. OTT ~, eindeutig gesteigert, ebenso die Temperatur und der Blutdmck. 1915 nntersuchten HASSELB~LC~ nnd GAMMELTOFT 4 zum ersten Male bei einer Versuchsperson im Verlauf yon 3 Zyklen die alveolare Kohlens/turespannung nach der HALDA~cE-PRIESTLEY-Methode and fanden pr/imenstruell eine Erniedrigung yon 4--8 mm t{g gegeniiber den h6chsten Werten am die:Mitte des Zyklns. BOKELSIi~¢ und 1%OT~EI~ 8 bestimmten 1924 bei einer Versnchsperson fiber die Dauer ungefghr zweier Zyklen nach I{ALDA~E-PI~InSTLE¥ die alveolare Kohlensguresparmung und ctas CO~-BindungsvermSgen im Blur; Ihre Befunde stimmten mit denen yon HASSl~LB)~JSe:~ nnd Gi~t/IELTOFT fiberein. Die Differenz der C02-Spannung postmenstruell und pramenstrnell betrug 4 -~ mm ttg. LoEse~c~]~ und SoN~]~ ~ stellten in ihrer Arbeit ,,IJ~ber die Atmungserregbarkeit in der Sehwangersehaft" yon Frauen v o r u n d naeh der Entbindung Erregbarkeitskurven auf. Naeh ihrer Definition finder die Erregbarkeit des Atemzentmms ihren Ausdruck in der Steilheit der Knrve, ihre Parallelversehiebung ist einer l~eizsehwellenanderung im Atemzentrum gleiehzusetzen. Sie konnten aus ihrenVersuchen folgern, dag in der Graviditgt vor allem eine Reizschwellenerniedrigung fiir CO~ vorhanden ist. Die Frage, ob Atmungsver/~nderungen nieht nut am E n d e der Schwangerschaft, sondern auch an ihrem Anfang, oder sogar in der * Nach gemeinsamer Planung mit tI. tt. Loose, eKE, G6~tingen.
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Aus unserer Arbeitsgruppe sind in der letzten Zeit 2 Arbeiten ersehienen, die sich mit den rege]m~l~igen Atmungssehwankungen :ira t%hythmus des Menstrua'tionszyklus befal~t haben. Dort ist die ~ltere Literatur referiert, so dal] bier darauf verzichtet werden kann. HE]~-~A]3]~ 1 hat in der ersten die