In isolated perfused rat hearts cardiac arrest by procaine and Ca ++deficiency has been investigated. In procaine arrest oxygen consumption was depending on the procaine concentration; the lowest consumption was observed at 0.3°/o and amounted to 2.2 m/ oxygen/minx 100 g wet weight. The electrical a
Über die aerobe und anaerobe Stoffwechselkapazität des isolierten Warmblüterherzens
✍ Scribed by E. R. Müller
- Publisher
- Springer
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 915 KB
- Volume
- 276
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Es ist bisher wenig darüber bekannt, wieviel Glucose der Herzmuskel glylcolytisch abbauen kann. Die Energie, die dabei gewonnen wird, reicht beim isolierten Froschherzen dazu aus, um es stundenlang schlagen zu lassen (F~]~vn~) u. König 1927; BAC~MAnn 1927), während das beim Warmblüterherzen nur bei einer Temperatur von 30--32 ° der Fall ist (König 1928), nicht aber bei 37 °.
Quantitativ läßt sich die Glykolyse am sichersten durch Messung der Milchs~urebildung erfassen. LocHn]~~ et al. (1959) haben unter aeroben Bedingungen am cyanidvergffteten Hundeherzen in situ eine Milchsäurebildung von 10 mg pro Minute und pro 100 g Herzfeuchtgewieht beobachtet. --Will man die Glykolyse messen, indem man unter anaeroben Bedingungen die Glueoseaufnahme bestimmt, so müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein, n/~mlich daß sich der Glykogenbestand nicht ändert und daß die gesamte aufgenommene Glucose bis zur Milchs~ure abgebaut wird. I~IO~GAn et al. (1959, 1961) haben am isolierten Rattenherzen bei Perfusion mit glueosehaltiger Salzlösung unter SauerstoffabschlnB Ghicoseaufnahmen zwischen 15 und 35 mg/min. 100 g Feuchtgewieht gemessen. Inwieweit diese Zahlen der Glykolyse entsprechen, wurde nicht untersucht. JO~DAn u. LOCHn]~~ (1962) fanden am isolierten Meerschweinchenherzen unter anoxydativen Bedingungen eine Ghicoseaufnahme von 26 mg/min. 100 g, jedoch erschienen nur 6,5 mg, also 250/0, als Milchs~ure wieder; ein größerer Glykogenabbau konnte dabei ausgeschlossen werden.
Wie groß die glykolytische Kapazität des Warmblüterherzens ist, geht aus den angeführten Befunden nicht hervor. Es l~ßt sich nur aus ihnen entnehmen, daß mindestens 10 mg Glucose pro Minute und 100 g Feuchtgewicht zu Milchs/~ure abgebaut werden können.
Die Kapazit/~t des oxydativen Iterzstoffweehsels, gemessen an der Sauerstoffaufnakme, müßte mindestens bei 30 M/min. 100 g Feuchtgewicht liegen. Dieser Wert ist nämlich theoretisch bei maximaler Muskelarbeit zu erwarten (siehe auch B~~TSCH~~In~R 1961). Die bisher gemessenen ttöchstwerte liegen aber nur zwischen 20tal/min. 100g
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