In dem von 0. W a r b u r g und W. C h r i s t i a n 8 ) , sowie von H. Tlieorellg) angewandten Ferment -System wurde die synthetische Vitamin-B,-Pliosphorsaure nach der Metliylenhlau-Metliode gepriift. 0.5 com m/,,-Neuberg-Ester (Kaliumsalz) + 0.5 ccm Znischenferment in m/loo-Katriumbicarbonat + 0.
Über den Zustand des Chlorophylls in der Pflanze
✍ Scribed by Hilpert, S. ;Hofmeier, H. ;Wolter, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1931
- Weight
- 531 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Ober den Zustand des Chlorophylls in der Pflanze.
[Aus d. Institut fur Chem. Technologie d. Techn. liochschulc, Braunschweig.; (Eingegangen am 29. August 1931.) In der Literatur finden sich mehrfach Versuche, um den Zustand des Chlorophylls im lebenden B l a t t aufzukliiren. Willstatterl), der dieser Frage grofie Aufmerksalnkeit gewidmet hat, kommt in der Zusammenfassung seiner Arbeiten zu der Ansicht, daf3 das Chlorophyll im Blatt ,,in kolloidaler Verteilung oder einem sehr ahnlichen Zustand vorhanden ist". Der Gedanke an eine chemische Bindung w5rd von Willstatter nur kurz angedeutet und findet sich verstarkt wieder bei Lubirnenkoq, der das Vorhandensein einer C hlo r o p h yl 1 -Ei w ei B -Verb i nd ung annimmt , welche gleichzeitig auch die anderen Pigmente in Form eines einheitlichen Komplexes enthalt. Der Gedanke an eine Beziehung zu den Proteinen findet sich auch b 4 Noack3), der den Zustand des Chlorophylls im Blatt als eine Adsorption des Farbstoffs an das Chloroplasten-EiwciB in monomolekularer Schicht bezeichnet .
Zu ganz anderen Schliissen kommt Sterna), und zwar auf Grund der roten Fluorescenz, welche das Chlorophyll nur in echter Losung, d. h. in organischen Solvenzien, zeigt, nicht aber in waI3rig-kolloidaler Losung. Eine iihnliche Fluorescenz zeigen aber auch die Chloroplasten im Blatt, sobald man sie unter dem Mikroskop unter besonderen Versuchs-Bedinqungen betrachtet. S t e r n , der diese Verhaltnisse mit groI3er Sorgfalt studiert hat, kommt daher zu der Annahme, daI3 das Chlorophyll im lebenden Blatt echt , und zwar in der lipoiden Phase, gelost sei. Da das extrahierte Chlorophyll seinem Verhalten nach zweifellos den Lipoiden nahesteht, hat diese Ansicht in der botanischen Literatur Eingang5) gefunden, trotzdem Willst a t t er wohlbegriindete Bedenken dagegen geauJ3ert hat ").
Bei Untersuchung der Zellstoffe griiner Blattpflanzen fanden wir Hinweise, daf3 sich das Chlorophyll in der Blattsubstanz bei chemiscben Umsetzungen anders verhglt, als wenn es durch organische Losungsmittel vorher von ihr abgetrennt war. Wir haben diese Frage verfolgt und berichten hier zunachst iiber die Einwirkung verdiinnter I,augen. Diese wirken auf isoliertes und echt gelostes Chlorophyll kaum ein. Wenn nian aber Blatter wir bedienten uns hauptsachlich der Grasermit ~/~~-Natronlauge stehen I&, so gehen wahrend der ersten Tage nur gelt und braun gefarbte Korper in Losung. Dann aber erhalt man tiefgriine Extrakte, bis nach langerer Einwirkung die Blatter erschiipft sind. Das auffalligste Merkmal dieser Losungen ist ihre aufierordentlich starke rote Fluorescenz, so daB man selbst im diffusen Tageslicht oft glaubt, rote Losungen vor sich zu haben, bis man bei der Durchsicht in diinner Schicht die griine Farbe crkennt. (Abbild. I I) W i l l s t a t t e r u. S t o l l , Berlin 1913, S. 60. *) J,ubimenko. Compt. rend. Acad. Sciences 173, 36j [rgzr]: C. 1936, I 3161. :I) N o a c k , Biochem. Ztschr. 183, 135 [I927].
9 S t e r n , Ztschr. Botanik 13, r g j [1921]. 5) Handbuch d. Pflanzen-Anatoxnie, Bd. I*, Die Plastiden, S. 73 (Berlin 1924).
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