Die Wasserbewegung in den Pflanzen spielt im Wasserhaushalt der Erde eine so bedeutende Rolle, dalj es sich lohnt, den Versuch zu machen, sic quantitativ zu erfassen. Die Quelle, aus welcher die Landpflanze das fur ihre Existenz unbedingt notwendige Wasser schopft, ist der Boden, auf dern sie wachst
Über den Wasserhaushalt der Erde nach W. Meinardus
✍ Scribed by Prof. Dr. W. Halbfaß
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1929
- Tongue
- English
- Weight
- 181 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
Zu den wenigen deutschen Geographen, die sich mit der schwierigen Frage des Wasserhaushaltes der Erde beschaftigen, ist in allererster Linie der Gottinger Geograph Wilhelm Meinardus zu rechnen. Nachdem er bereits fruher uber diesen Gegenstand mehrfach sehr beachtliche Arbeiten verfal3 t hat, erschienen wieder neuerdings mehrere Abhandlungen, uber die hier kurz referiert werden soll'). In seinen Aufsatzen iiber den Kreislauf des Wassers erortert der Verf. in groBen Ziigen die mannigfachen Wege, die das Wasser innerhalb der T r o p os p h a r e , welche unsere Erdkugel in einem durchschnittlichen Querschnitt von etwa 10 km umgibt, und sich von der oberen Region, der Stratosphare, durch mehr oder weniger stetige Temperaturabnahme in vertikaler Richtung und durch Wolkenbildungen unterscheidet. den o b e r s t e n S c h i c h t e n d e s Erdbodens2) und vor allen Dingeii im Ozean einschlagt. Der GroDenordnung nach ist das im Ozean aufgespeicherte Wasser den ubrigen Wasservorraten unendlich iiberlegen. Dies erhellt schon aus der einfachen Gegenuberstellung der Dicke der Schicht, welche die Erde umgeben wiirde, falls die einzelnen l ) 6 b e r den Kreislauf des Wassers (Sitzungsber. d. Med. Naturw. Ges. zu Munster i. W. 1909). -Xeuere Ergebnisse der SUdpolarforschung (ebenda 1910) ;
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