Über den Symptom wert des Perseverierens bei Hirnverletzten
✍ Scribed by Horst Meyerhoff
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1952
- Tongue
- English
- Weight
- 882 KB
- Volume
- 189
- Category
- Article
- ISSN
- 1433-8491
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✦ Synopsis
Das Perseverieren, das wit bier als das Haftenbleiben einmal angeregter Vorstellungen, die yon selbst in kurzen Pausen immer wiederkehren, verstehen (JASr~RST), whld als wichtiges Xriterium bei der Differentialdiagnose epileptischer Erkrankungen angesehen. Die haftende Denkweise gilt als Kernsymptom der Wesensvergnderung genuiner Epfleptiker, ihre diagnostische Erfassung ist daher zur Kl~rung des Anfallsleidens wichtig. Als diagnostische Mittel, diese Haftneigung aufzudecken, sind vor allem der Assoziationsversuch nach J~G und der RO~SC~AcHtest bekannt. Besonders hat SrAUD~ is das Ro~-sc~AcHsyndrom der genuinen Epfleptiker herausgearbeitet nnd gefunden, dab bei ihnen ein so starkes Perseverieren zu beobachten ist, wie es bei keinem Anfallsleiden anderer Genese auftritt. Diese Ergebnisse STAVD~gS werden jedoch angefochten. So stellten u. a. HXgT~L u. EDERLE a fest, ,,dab der RouscHAcgsche Formdeu~eversuch eine Differentialdiagnose zwischen genuiner und symptomatischer Epilepsie nicht erlaubt"; und R. u. W. vo~ BRv~ s kommen bei einer Nachprfifung der STAUD~Rschen Ergebnisse sogar zu dem Schlul~, dal3 wir st~rres Perseverieren ,,(ira Gegensatz zu STAVD~R) hgufiger bei symptomatischen als bei genuinen Epfleptfl~ern" finden.
Die folgende Arbeit fiihrt in den damit angeschnittenen Fragem komplex hinein, indem sie die Ergebnisse einer Untersuchung an Hh'nverletzten ausbreitet, unter denen sich auch eine grSBere Anzahl traumatischer Epfleptiker befindet. Unscr Ziel war, mit Hflfe des Ron-scl~Acutests einmal festzustellen, in welchem Mai3e Hirntraumatiker iiberhaupt perseverieren, zum andern etwaige Unterschiede zwischen den Perseverationswerten epileptischer und nicht-epileptischer Hirnverletzter aufzudecken. Zu dieser Untersuchung s~anden 620 Hirnverletzge (380 offene und 240 gedeckte Traumen) zur Vefffigung.
Zur Methodik des Ronsc~Ac~-Tests verweisen wir auf die einschli~gigen Werke (I%ORSCS-4C~ 14, TA~CSAY ~, SCHNEID~R~5). ES erscheint jedoch notwendig, genau anzugeben, wie wir das Perseverieren bemaBen. Die ~u frfiher angeregter Vorstellungen gufiert sich im Ro~sc~Ac~-Test darin, d~l~ sich gleiche Deutungen wiederholen. Die Einschr~hkung, die HX~T~L und ~EDERLE 5 machen, erscheint uns 28*
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