Über den lichtelektrischen Effekt und das Kathodengefälle an einer Alkalielektrode in Argon, Helium und Wasserstoff
✍ Scribed by H. Dember
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1906
- Tongue
- English
- Weight
- 851 KB
- Volume
- 325
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
10. fiber den ZichteZektrischen Eflekt a n d das KathodengefCtlZe
an e h e r AlkalieZektrode in A r g o n , Helium wad Wasserstofl; von H. D e m b e r . Ordnet elektrischen Lichtwellen, man die Metalle nach der GroDe ihrer photo-Empfindlichkeit , besonders der gegenuber langen so erhalt man eine Reihe, die mit der Spannungsreihe der Metalle ubereinstimmt. 2, Das elektropositivere Metal1 ist in Gasen gleichzeitig das lichtelelrtrisch empfindlichere. Im Vakuum dagegen erhielt E. L a d en b u r g 3, keinen derartigen Parallelismus. Eine ahnliche Beziehung wie zwischen dem chemischen Verhalten und der GroBe des Hallwachseffektes besteht aucb zwischen den normalen Kathodengefallen und der Stellung der betreffenden Metalle in der Spannungsreihe 7, d. h. dem chemischen Verhalten. Eine von G. C. Schmidt5) aufgestellte Theorie der lichtelektrischen Erscheinungen macht nun zwischen der photoelektrischen Empfindlichkeit und der GroBe des normalen Kathodengefalles einen Zusammenhang wahrscheinlich. Nach dieser Theorie fallt das Licht in der Entladungsrohre auf die Kathode und zerstreut dort negative Elektrizitat. Die durch die Schwingungen des eindringenden Lichtes ausgeliisten Elektronen ionisieren das Gas in der Umgebung der Kathode und setzen so den Potentialabfall an derselben herab. 6, Es riihrt also danach der Unterschied in dem Kathodengef alle bei verschiedenen Metallen, oder der EinfluB des Elektrodenmateriales, von der verschiedenen lichtelektrischen Empfindlichkeit der Elektroden her. Nach dieser Theorie ist an 1) K. Mey, 1. c. 2) J. Dewar, Ann. de chirn. et phys. (8) 3. p. 5. 1904.