Über den einfluß von reglern auf die polymerisation des trioxans
✍ Scribed by Hermann, Von H. D. ;Fischer, E. ;Weissermel, K.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Weight
- 528 KB
- Volume
- 90
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Untersuchung der Regelung der Trioxanpolymerisation durch verschiedene Ketteniibertrager fiihrte zu dem Ergebnis, dal3 wahrend der Polymerisation als Nebenreaktion eine Hydridwanderung stattfindet. Analytische Untersuchungen erharteten diesen Befund. Die intramolekulare Hydridwanderung liefert Methylkationen, die ihrerseits die Polymerisation oder eine Transacetalisierung auslosen. Hydridwanderung und Transacetylisierung sind fiir die kationische Polymerisation von Trioxan und Formaldehyd charakteristisch.
Weitere Untersuchungeu fiihrten zur Auffindung neuer Regler, wie Borsaureester und alkylsubstituierte Aromaten. Ferner gelang es, Polyoxymethylene mit ungesattigten, Nitrilund Peroxy-Endgruppen herzustellen.
SUMMARY :
Chain transfer of cationic trioxane polymerisation with several transfer agents was inv-estigated, showing that during polymerisation a hydride shift takes place as side-reaction. This was confirmed by analytical investigations. The intramolecular hydride shift yields methyl cations which on their part release polymerisation or transacetalisation. Hydride shift and transacetalisation are characteristic for the cationic polymerisation of trioxane and formaldehyde.
Several new chain transfer agents such as esters of boric acid and alkyl substituted aromatic compounds were found. Furthermore polyoxymethylenes with unsaturated, nitrile, and peroxy end groups were prepared.
I. Einleitung
Die wichtigsten Methoden zur
Verforniung von Thermoplasten, zu denen auch die Polymeren des Trioxans gehoren, sind die SpritzguB-und die Extrusinnsverarbeitung. Beide erfordern Polymere mit einem bestimmten Schmelzviskositatsverhalten. Fur die SpritzguBverarbeitung werden bevorzugt Polymere mit einer verhaltnismaflig geringen Schmelzviskositat *) Vorgetragen auf dem 3. Symposium iiber makromolekulare Stoffe am 17. Oktober 1964 in Ziirich.
📜 SIMILAR VOLUMES
505 0.5 g dieses Alkohols lieferten bei der Chromsaure-Schwefelsaure-Oxydatiori ein Keton, dessen Semicarbazon, aus Essigester-Benzin wiederholt unikrystallisiert, den Schmp. 120-1220 zeigte. Mit Oxalsaure und Wasser in der Hitze zersetzt, trat der typische Geruch nach einem Nethylketon auf. >lit de
## Abstract Die Verzögerung der Polymerisation von Styrol durch verschieden substituierte Azobenzole wurde untersucht. Modellversuche ergaben, daß bei der Einwirkung der Zerfallsprodukte von Dibenzoylperoxid auf aromatische Azoverbindungen Hydrazylradikale entstehen, die ESR‐spektroskopisch nachgew
## Abstract Die Emulsionspolymerisation von β‐Chlorbutadien (Chloropren) wird bei 5° C durch Reduktionsmittel wie Sulfit und Hydrosulfit angeregt (Patat). Es wird gezeigt, daß diese Polymerisation eine Aktivierung durch Redoxsysteme darstellt, bei der Chloroprenperoxyd die Rolle eines Oxydationsmit
## Abstract Der Einfluß einiger Alkylhalogenide (__tert__‐Butylfluorid, Butylfluorid, Benzylfluorid, Benzylchlorid und Benzylbromid) auf die durch Halogenide des vierwertigen Titans katalysierte Polymerisation des Isobutens in Heptan wurde untersucht. Es wurde festgestellt, daß Zugaben von __tert__