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Über den Einfluß des Schlafens auf das Wiedererkennen

✍ Scribed by Artur Dahl


Publisher
Guilford Publishing Inc
Year
1928
Tongue
English
Weight
646 KB
Volume
11
Category
Article
ISSN
0340-0727

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✦ Synopsis


In allen F~llen war nach dem Schlafen weniger vergessen worden als nach dem entsprechenden Wachintervall. (Es wurden mehr als zweimal so viel Silben reproduziert.) Diese ~berlegenheit war um so stirker, je mehr die Zeit zunahm.

In einer ~lteren Arbeit yon R. Heine ~ sind Versuche fiber die gleiche Frage auch schon enthalten. Bei etwas anderer Prfifungstechnik wurde dasselbe Ergebnis gefunden.

Die vorliegende Arbeit hat sich die Aufg~be gestellt, das gleiche Problem ffir das Wiedererkennen zu untersuchen. Es gilt also festzustellen, ob der Schlaf auch auf sp~teres Wiedererkennen irgendwelchen Ein-flul~ ~usfibt. Dabei ist besonders beachtenswert, da[t ffir das Wiedererkennen die ffir das Behalten festgestellte ,,rfickwirkende Hemmung" nicht nachgewiesen werden konnte. Heine erklirt die Mehrleistung bei ~uf das Lernen folgendem Schlaf aus der rfickwirkenden Hemmung der Tagesti~tigkeit auf das vorher Gelernte. Nach dieser Auffassung sollte also bei Prfifung des Wiedererkennens kein Vorteil der Schlaf-vor den Wachversuchen erwartet werden.

Im AnschluI~ an die amerikanischen Versuche und die Untersuchungen Rosa Heines wurde folgendes Verfahren gew~hlt:

Die Untersuchung gliederte sich in Tages-und Nachtversuche. In beiden F~llen wurde den Vpn. ein bestimmtes gleichgeartetes Material mit der Aufforderung dargeboten, sich dieses Material so einzuprfigen,


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