Über den Düngewert verschiedener Phosphate
✍ Scribed by H. Niklas; A. Strobel; K. Scharrer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1924
- Tongue
- English
- Weight
- 646 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Es wird ohne weiteres zugegeben werden konnen, da13 diese Perspektiven direkt atemraubend wirken. Das Zeitalter der Verbrennung hatte sein Ende erreicht; nicht mehr wiirde die Synthese von zusammengesetzten Verbrennungsprodukten, sondern die Synthese von Atornen und Elementen die Energielieferung besorgen. Die gewinnbaren Energiemengen w iirden den Menschen nahezu allmachtig machen, und die Evolution der menschlichen Kultur in Bahnen lenken, die unserem heutigen Vorstellungsvermogen unzulanglich sind! Sind es wissenschaftliche Phantasien, technische Utopien, von denen wir hier reden? 1st es nicht wissenschaftliche Kathederromantik, diese phantastisch-wunderbare Erweiterung des menschlichen Machtbereiches als theoretisch begriindet anzusehen und fur eine absehbare Zukunft als technisch durchfuhrbar vorherzusagen? Das Prophezeien ist eine groi3e und dabei heikle Kunst. Das, was uns noch vor einem Vierteljahrhunderf etwa als die amusante, wissenschaftlich verbramte und kiihne Phantasie von Dichtern erschien, ist heute vielfach greifbare oder sogar abgegriffene Wirklichkeit geworden. Sagte nicht schon Meister H e 1 m h o 1 t z , daD auch der Gelehrte und Forscher etwas vom ,,Schauen des Dichters" haben miiDte? Doch niichtern mui3 die groDe Tat geboren werden. Was wir vorhin als dringliche Ziele der menschlichen Kulturgemeinschaft kurz angedeutet haben, wird von ernsten Forschern bereits auf k o s m i s c h e Vorgange und Zustlnde angewandt. Die Erhaltung des Warmeinhalts der Sonne, die ungeheuren Energiemengen, die das Weltall durcMuten,sie werden teils mit dem selbsttiitigen Zerfall hochatomiger radioaktiver Elemente (W. N e r n s t , 1921) teils mit der selbsttatigen Synthese hoheratomiger Elemente aus Wasserstoff (E d d i n g t o n , A r r h en i u s , L. M e i t n e r , 1923) verkniipft.
In der Chemie galt von alters her der Stoff als unzerstorbar, die Beschaftigung der Chemie betraf daher das ewig BestStndige in der Welt. Doch war ihr Ziel, d i e S t o f f e zu veredeln, der menschlichen Kultur zuzufiih-
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## Abstract 1. Pneumokokken enthalten eine Tributyrin spaltende Esterase. Der mengenmässige Gehalt an diesem Ferment ist von einem Bakterienstamm zum andern beträchtlichen Schwankungen unterworfen. Innerhalb desselben Stammes bleibt er aber unter gleichen Kultur‐bedingungen lange Zeit unverändert.