𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über den Beugereflex des normalen Menschen

✍ Scribed by Paul Hoffmann; Eduard Schenck; Jan Friedrich Tönnies


Publisher
Springer
Year
1948
Tongue
English
Weight
719 KB
Volume
250
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Die erstaunliche Regelm~Bigkeit m i t der die H e m m u n g in den A n t a g o n i s t e n beim Zungen-Kieferreflex des Menschen a u f t r i t t (ItoFF-~AN~ und TSN~-IES 1948), w~hrend andererseits eine positive W i r k u n g nicht k o n s t a n t naehweisbar ist, lie~ uns fragen, ob es vielleieht mSglieh sei~ auch andere Reflexe, die wit yon Tieren kennen, die a b e r b e i m normMen Mensehen nieht zu l i n d e n sind, d u t c h das E n t s t e h e n einer H e m m u n g nachzuweisen. Der Beugeref]ex (Fluehtreflex) ist ein u n t e r p~thologisehen Bedingungen nieht selten v o r k o m m e n d e s PMinomen. W e n n er b e i m E r w a c h s e n e n a u f t r i t t , so k a n n auf eine Sch~digung der P y r a m i d e n b a h n gesehlossen werden (s. Z. B. ]35HME 1927). Da die z u r AuslSsung des Zungen-Kieferreflexes notwendige Reizst~rke eine r e e h t geringe ist u n d noeh u n t e r h M b der Sehmerzschwelle liegt, so stellten wir e n t s p r e e h e h d e V e r s u c h e a m Beugereflex an und es ergab sich, da~ hier b e i m NormMen eine gleiehe H e m m u n g s e r s c h e i n u n g a u f t r i t t , deren E i n z e l h e i t e n im folgenden geschildert werden.

Methodil~.

Zur Feststellung des Erfolges wird durchweg die Aufzeichnung der Aktions-str5me der Muskulatur, bei Ableitung dureh die Haut hindurch, verwendet. Aus dem gelegentlich eintretenden, sehr geringen, mechanischen Effekte kann man nicht auf den Reflex sehliel]en, doch erlaubt die Aktionsstromkurve Stets diesen nachzuweisen. Die meehanische Aufzeichnung kommt um so weniger in Frage, Ms das Ph~nomen darin besteht, dM] eine vorhandene [nnervation unterdriickt wird. Beim Kranken wird der Reflex bei schlaffer Muskulatur hervorgerufen. Bei den Versuchen am N0rmMen ist es aber notwendig eine willkfirliehe Grundinnerration herbeizuffihren, gegen die sich dann die Hemmungswirkung durchsetzen kann. Da an sieh nun die Stromkurve der willkfirlichen Innervation eine unregel-m~l~ige ist, so kann in einem elnzelnen Versuch wohl Zwelfel aufkommen, ob es sieh nieht um eine zufi~llige Unregelmi~l]igkeit handele. Es ist also notwendig, die Versuche vielfach zu wiederholen und die entstehenden Kurven mit mehreren der ungestSrten, willkfirlichen Innervation zu vergleichen. ~Venn man so verf~hrt, so ist jeder Zweifel an der Regelm~l~igkeit der auftretenden I-Iemmung gesehwunden. Besonders eindrueksvoll sind die Kurven, wenn man fiber einen Kathodenstrahloszillographen verffigt, der gestattet den Kipp mit dem Reiz zu synehronisieren, so dM] die Kurven, die untereinander in der fibliehen Weise auf einen Streifen photographisehen .Papiers aufgenommen werden, bequem vergleiehbar und gleiehm~i~ig ausgerichtet untereinander stehen. (Siehe hierftir zahlreiche Beispiele


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