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Über das Verhalten von Zellwolle gegen Silikate und Per-Salze

✍ Scribed by Neu, R.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1950
Weight
522 KB
Volume
52
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


In nachfolgender Arbeit wird der Einflui3 von zwei Bestandteilen von Waschpulvern, von Silikaten und Pcr-Salzen, auf den Abbau der Zellwoll-Faser untersucht.

Die Frage nach der Notwendigkeit des Zusatzes von 'jilikaten zu Waschmitteln ist praktisch bisher offen geblieben, da sich btimmen fur und gegen die Verwendung ausgesprochen haben. Es ist bekannt, dai3 zu den Stoffen, denen eine Stabilisator-Wirkung fur alkalische Wassersloffperoxyd-Losungen zukommt, auch das Natriumsilikat grhort. Ferner ist bekannt, dafi letzteres bereits in geringen Mengen imstande ist, die Einwirkung des Alkalis bei Bleich-Prozessen auch in der Warme weitgehend auszuschalten. Hierfiir ist eine feine Verteilung dieses ,,Antikatalysators" am wirksamsten. Die antikatalytische Wirkung wird als Adsorptionserscheinung angesehen, wobei es zu Adsorptionsverbindungen kommt, die gegen zersetzcndc Einflusse stabil sind. Diese Ansicht wird dann zutrcflen, wenn es sich um unlosliche Stabilisatoren handelt. Bei loslichen Stoffen wird meist eine komplexe Bindung der katalytisch wirkenden Metallsalze angenommen werden konnen. Aui3erdem mui3 auch a n die Bildung stabiler Per-Verbindungen des Stabilisators gedacht werden. Eine eindeutige Erklarung, wie die Wirkung anderer, z. B. organischer Stabilisatoren generell zustandekommt, d. h. ob sie die Bildung angeregter Molekeln verhindern oder ob sie der Kettenabbruchstlieorie folgen, gibt es bisher nicht. Die Meinungen dariiber sind geteilt. Der Einbau von Per-Salzen ist seinerzeit entgegengrsetzten Anschauungen ausgesetzt gewesen, obgleich auf diesem Gebiet die Meinungen iiber die Ursachen und die Verbreitung der Sauerstoffschaden heute praktisch eindeutig geklart sind. Hier sol1 kurz gezeigt werden, dai3 eine Faserschadigung durch Per-Salze stattfindet, wobei dcr Einflui3 von bekannt gewordenen Stabilisatoren unberucksichtigt blieb. Das Problem der Einwirkung von Sauerstoff auf die I'aser ist m. W. bisher noch nicht vom Standpunkt der Autoxydation aus erortert worden, so dai3 es interessant sein durfte, unter diesem Gesichtspunkt den Faserabbau zu betrachten. -' Vorgetragen in einer Gemeinschaftssitzung des Chemischtechnischen Arhzitsausschusses der Seifen-, Wasch-und Reinigungsmittel-lndustrie und des Ausschusses VI der DGF (Obmann Dr. I,. (:. Kelber). ' E. Walter, Fette u. Seifen 46, 641 [1939]. R. Ncu, unveroff entlichte Versuche. Schwalbe, Thiefi und H e n i g ; Cellulose S. 60. Li Rassow und UJasewitz; J. prakt. Chem. 106, 26ti [192R]:

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