Über das tertiäre 2,4-Dimethyl-santenol und das 1,4-Dimethyl-santen
✍ Scribed by Komppa, Gust. ;Nyman, G. A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1935
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 518
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ober das tertirire 2,4-Dimethyl-santenol und das 1,4-Dirnethyl-santen; von Gust. Komppa nnd G. A. flyman. [Ans dem Chemiechen Laboratorium der Technischen Hochschule Finnlands zu Helsinki.] (Eingelaufcn am 16. April 1935.) MYe wir l) gezeigt haben, geht das tertiare %Methylsantenol bei der Wasserabspaltnng nnter Kag n e r scher Umlagerung in l-Methyl-santen uber. Dieser Kohlenwasserstoff liefert bei der Hydratation nach B e r t r a m -W a l b a u m ebenfalls unter Umlagerungdas 4-Nethyl-santenol, das sich zum 4-Methyl-santenon oxydieren IaSt. Unterwirft man nun dieses Keton einer Grignard-Reaktion mit Methylmagnesiumjodid, so erhalt man in ausgezeichneter Snsbente einen neuen tertiaren Alkohol, das 2,I-Dimethyl-santenol (1). Mit Kalium-bisulfat erhitzt, spaltet der Alkohol leicht Wasser ab, wobei sich der nngesattigte Kohlenwasserstoff Bimethyl-santen bildet, dessen scharfer Siedepunkt darauf hindeutet, daO er einheitlich ist. Der Abbau des so erhaltenen Dimethyl-santens mit Ozon fuhrt zu einem BiReton (IX), das sich durch ein wohlkrystallisiertes Disemicarbazon charakterisieren 1aBt. Dieser Befund beweist, daS die Boppelhinduny im Dimethyl-santen zwischen zioei quartaren C-Atomen Ziegt und dap demnach seiner Entstehung aus dern 2,4 -Dimethyl-santenol eine Urnlogerung vorausgeht. Legt man dem Reaktionsverlauf bei der Wasserabspaltung das Schema einer einfachen Wagnerschen Umlagerung zugrundeeine andere .4rt der Umlagernng kommt hier kaum in Frageso kommt man zn den Formeln 11 oder 111 f u r den Kohlenwasserstoff. A priori kann man annehmen, da8 die Reaktion analog der Dehydratation des oben erwahnten 2-Xethyl-santenols verliiuft, also eiuen Kohlenwasserstoff der Formel I11 liefert, insbesondere da auch ~. I) Komppa u. N y m a n , A. 617, 105 (1935).
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