𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über das Monochloramin, NH2Cl

✍ Scribed by Marckwald, W. ;Wille, M.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1923
Weight
549 KB
Volume
56
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Ber. C 78.31, H 3.52, N 3.26. Gef. )) 78.15, )) 3.70. D 3.45. 4us der gelbroten Losung in konz. Schwelelsiiure wird auf Wasserzusatz die unveranderte Verbindung wiedergewonnen. Gibt mit allsoho1. Natronlauge eine rotviolette Lihung. 1st mit Hydrosulfit verkiipbar. 196. W. Marohwald und M. Wille: dber daa Monoohloramin, NHsC!~. [Aus d Phpik.-chem. Institut d. Universitfit Berlin.] (Eingegangen am G. April 1923.) 1)aB bei der E i n w i r k u n g v o n A m m o n i a k a u f C h l o r k a l k eine Suhstanz von stechendern h r u c h auftritt, haben zuerst L u n g e und S c h o c h 1) beobachtet. C r o s s und B c v a n 2, zeigten, da8 sich dieser Stoff aus der durch Vereinigung aquivalenter Mengen von Chlorkalk und Ammoniak in wahiger Liisung gebildeten Lauge durch ein Luftstrom sustreiben 115t. Sie hiclten ihn fur . 4 i n m o n i u m h y p o c h l o r i t . A r r n s t r o n g s ) sprach aber die Verinutunz aus, da13 es sich um C h l o r a m i n , NH,Cl, handle. Eingehender ist die Reaktion zwischen Ammoniak und Hypochloriten von R a s c h i g 4 ) untersucht worden, als er das Chloramin ds Zwischenprodukt fur seine elegante Synthsse des Hydrazins benutzte. Er migte vor allem, da8 die bekannte dnilin-Neaktion der Hypoch1,orite verschwindet, wenn man zu der Salzliisung auf 1 Mol. Hypochlorit genau 1 Mol. Ammoniak hinzufugt. Glcichzeitig verschwiridel u c h der Geruch nach Ammoniak, m dessen Stelb der vie1 stechendere (ieruch des Chbramins auftritt. Die Keaktion verlauft nach der Gleichung N a Cl 0 + NH3 = NH, C1-i Na OH.

Wcnn man die Losung, der I-laschig, um einen etwaigeii Oberschu8 x i Arriilioniak zuriickzuhalten, etwas Zinkchlorid hinzufiigte, im Vakuurn bei etwa -400 destillierts, so ging mit den a t e n iinteilen des Destillatesl das Chloramin uber. Bei Anwendung konzentriertexer Losungen erhielt R a s c h i g ein Destillat, auf dem alige, schwach gelblich gefirbte Tropfchen schwammen, die er far Chloramin ansah, die indesscn, wie sich aus dem Nachstehenden ergeben wird, nichts anderes warein, als der bekannk Chlorstickstoff. fm iibrigen hat R a s c h i g nur das Verlialten der aus J a v e l l e s c h e r Lauge .und Amnoniak entstehenden, Chloramin enthalknden Losung gegen einige Reagenzierr hschrieben. Er gibt auch an, dab ar durch analytische Unbrmchungen. das Vorliegen von Chloramin in den von ihm erhalte-n Lijisungen bestatigt habe, ohne indessen hieriiber Xaheres mitzuteilen.

Wir stellten uns die Aufgabe, das C h l o r a m i n zu i s o l i e r e n . Zu dem Zwecke galt es zunachst,' die Bcdingungen zu wniitteln, unter denen eine konzentriertere Losung der Verbindung zu erhalten ist. Wenn man stihkere Lijsungen von J a v e 1 1 e scher Lauge und Ammoniak vermischt, so tritt. betrlichtliche Erwarmung ein, und Striime von S t i c k s t o f f entweichen. IJm Nebenreaktionen moglichst hintanzuhalten, durfte man in cler tionzentration nicht erheblich tiher Normallosungen hinausgehen nutt 1) L;. 40, 1474 [1587].


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