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Über das Gleichgewicht zwischen Isobutyl- und Tertiärbutylbromid bei höheren Temperaturen

✍ Scribed by Brunel, R. F.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1911
Weight
518 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Iaobutylund TertilLrbutylbromid bei h6heren Temperatwen.

(Eingegangen am 3. Januar 1911.) Die Unterschiede in der Renktionsfahigkeit gegennber einetn bestimmten Reagens haben bei Verbinduugen von verschiedener Struktur, denen jedoch ein Atom oder Radikal gemeinsani ist, schon haufip: den Gegenstand von Untersuchungen gebildet; so z. B. dns Verhalten rnebrerer Typen von Halogenderivaten gegeniiber Alkalien oder Metallsalzen I), die Hydratationsgeschwindigkeit der Siiureanbgdride ' ), die Zersetznng der Anilide *), der EsterifikationsprozeB usw. Versuchc, einen Zusammenhang zwisc!ien den festgestellten Unterschieden in der Reaktionsfiihigkeit und der Konstitution der zu den betreffenden Studien verwendeten Substanzen aufzudecken, stutzten sich gewiihnlich auf den positiven bezw. negativen Charakter der in den einzelnen Verbindungen vorhnndenen Radikale oder aiich auf ihren ungleichen SHttigungsgrad; sie haben aber selbst bei einem scheinbar so einfachen Heispiel wie den Alkylhaloiden, bisher nicht zu einer behiedigenden Erkliirung gefiihrt. Denri es hat sich in keinem einzigen Fall sageu Iaseen, wie weit die beobachteten Differenzen auf die Unterschiede in der Affinitiit zwischen den in Betracht kommenden Atomen resp. Radikalen, oder aber auf solche, uns noch unbekannte Faktoren zuriickmfiihren sind, die wir in den Sammelbegriff der whemischen Resistenzcc einzureihen pflegen. Als zweifellos feststehende Tatsache bat nur die wohlbekannte Ertahrung zii gelten, daB keine direkte oder auch nur einiache Beziehuog zwischen den Geschwindigkeiteo der Reaktionen urn ihrer freien Energie oder zwischen der Affinitat der betreflenden Atome bez w. Radikale besteht.

%ur Schaffung einer Grundlage fur die spatere Aufkliirung solcher Unterschiede iu der Reaktionsfiihigkeit und der Festigkeit der Bindung zwischen verschiedenen Atomen erschieu es nun hiichst erwiinscht, zunachst etwag uber die in Betracht kommenden chemischen AffinitHten oder doch wenigtens uber die relativen Affinitaten zu er-Fahren, welche die organiscben Radikale gegenuber einem ibnen gemeinschaftlichen Atom oder Rest entfalten: denn nur eine derartig eng umgrenate Aufgabe gewahrt vorderhand einige Hoffoung auf erl) In erster Linie ist liier an die iilteren und gut bekannten Arbeiten von Mensvhutkin und seineo Schiilern, ferner von K e n i s e n , \ V i s l i c e n u s und nndcrcn zit erionern; RUE der neaeren &it w8ren dic Untersocliungen ron StraiiB, S e n t e l , K o h l r r iind S l e t o r herrorxuheben.

D a v i s , SOC. 95, 1397. 2, R i r e t t und Sidgwick, SOC. 97, 1677.


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