Über das Beizen von Warmband mit Salzsäure und die totale Regeneration der salzsauren Beizbäder sowie die Rolle der Inhibitoren bei diesen Verfahren
✍ Scribed by Prof. Dr. techn. Willibald Machu
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- German
- Weight
- 1017 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Schwefelsaure als BeizsZure
Warmgewalzte Eisenbander mussen vor einer weiteren Veredelung wie z. B. vor dem Kaltwalzen oder dem Vtxzinken, Phosphatieren usw., von ihrer Zunderschicht befreit werden. Bisher wurde fur diese Entzunderung fast ausschliefllich das Beizen der Bander mit Schwefelsaure durchgefuhrt. Ein grofler Nachteil der Verwendung von Schwefelsaure ist die Schwierigkeit der Beseitigung der Beizablaugen. Ein einfaches Ablassen der verbrauchten Beizen, die noch irnmer freie Saure enthalten und auch wesentliche Mengen von Eisensulfat aufweisen, in Flusse oder Strome, ist in Europa wegen der damit verbundenen Verunreinigung der Gewasser durch bestirnmte VarschriRen uber die Reinhaltung von Wasser heute kaum mehr moglich. Werden die Gesetze zur Reinhaltung der Gewasser streng gehandhabt und die Abwasser aus Beizereien usw. entsprechend kontrolliert, dann mussen alle Beizanlagen fur Schwefelsaure oder Salzsaure mit einer Anlage zur Aufarbeitung und Beseitigung der Abfallbeizen und sauren Spulwasser ausgestattet sein.
Weitere Nachteile der Schwefelsaure als Beizsaure bestanden darin, dai3 sie den Zunder nicht auflost, sondern der Wasserstoff, der durch die Reaktion der Saure mit h Grundmetall entwickelt wird, stoflt den Zunder zurn ' :.) Die Vorlagen fur die Abb. 1, 2 u. 6 wurden von der Fa. Ruthner Industrieplanungs AG, Wien, fur die Abb. 3 von der Fa.