Über chemisch unverträgliche Arzneimittelmischungen Wirkungsverlust von Tropasäureestern und verwandten Verbindungen durch basische Lösungsvermittler
✍ Scribed by Siegmund Sommer; Egon Vreden; Dr. Hans Friebel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1957
- Tongue
- English
- Weight
- 281 KB
- Volume
- 290
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Uber chemisch unvertriigliche Arzneimittelrnischungen 10. Pyridyl(3)-glykolsiiure-athylester Aus Pyridyl(3)-benzoyl-glykolsiiure-amid gemiil3.8. und 9., Ausbeute 26% d. Th. Der Pyridyl(3)-glykolsaure-&thylester war ein farbloses 01 vomKp.o,l = 111 bis 113'. Bei vorzeitigem Abbruch der Reaktion wurde zusiitzlich eine Fraktion erhalten, die bei K p . 0 ~ = 165 bis 170' iiberging. Es handelte sich um den Pyridyl(3)-benzoyl-glykolsaure-athylester, der durch Gstiindiges Erhitzen mit alkoholischer SalzsLure in den freien Pyridyl(3)-glykolsaure-iithylester verwandelt werden konnte, wobei Benzoesiiureathylester als Nebenprodukt entstand. Zur Identifizierung wurde der Ester in das Glykolsiiureamid verwandelt. 11. P y r i d y l ( 3 ) -g l y k o l s a u r e -a m i d Eine L6sung von 0,7 g Pyridyl(3)-glykolsiiure-8thylester in 5 cm3 absolutem Athano1 wurde bei 0" mit trocknem Ammoniakgas gesiittigt und 48 Std. in den Kiihlschrank gestellt. Danach wurde im Vakuum bei Zimmertemperatur zur Trockne eingedampft. Es hinterblieb eine weil3e Kristallmasse vom E'p. = 153 bis 156", die aus wenig absolutem Athano1 umkristallisiert wurde, ohne daB der Schmelzpunkt sich Bnderte. Die Ausbeute an Pyridyl(3)-glykolsaue-amid betrug 0,5 q gleich 85% d. Th. Die Substanz lost sich sehr leicht in Wasser und entwickelt mit Natronlauge Ammoniak.