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Über Ammoniakate von Chromaten und von Perchloraten

✍ Scribed by Fritz Ephraim; Clemente Zapata


Book ID
102853712
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1934
Tongue
German
Weight
733 KB
Volume
17
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Ein Vergleich der Stabilitat von Ammoniakaten der S u l f a t e , Chromate und P e r c h l o r a t e , die alle ein Anion XO, enthalten, ist yon Interesse. Wahrend die Sehwermetallsulfat-Ammoniakate bereits gut untersucht sindl), sind wasserfreie Ammoniakate von Chromsten noeh wenig bekannt und solehe von Perchloraten zwar praparativ hergestellt 2), aber noch nicht naher untersucht. Ammoniakate mit dem Anion C10,' bieten ausserdem auch deshalh Interesse, weil bei gleicher Wertigkeit das Volumen des Ions C10,' noch grosser ist, als cfas des Ions J', das bekanntlich die stabilsten Hexammine bildet, und weil somit nach den von Ephraim3) festgestellten Regeln bei den Perchlorat-Ammoniakaten eine ganz besonders grosse Stabilitat zu erwarten is t.

Die Untersuchung ergab, dsss insofern ein Parallelismus zwischen den S u l f a t -und den C h r o m a t -a m m o n i a k a t e n besteht, als nur diejenigen Met allchromate Ammoniak anzulagern vermogen, deren analoge Sulfate es auch tun. So sind, ausser den Alkaliverbindungen, die Sulfate End Chromate der Erdalkalien zur Addition nicht befahigt, auch kaum die des Magnesiums und nicht die des Aluminiums, die doch viele Wassermolekeln anzulagern vermogen. Magnesiumchromat h%lt sein Krystsllwasser sogar ganz besonders fest. Hier liegt wieder ein Beispiel dafiir vor, dass die Anlagerung von Wasser und von Ammoniak unter einander recht verschiedenartig sein kann. Die Halog-enide und, wie wir sehen werden such die Perchlorate der Erdalkalien sind dsgegen zur Ammoniakanlagerung sehr befahigt.

anlichkeit xwischen Sulfsten und Chromaten besteht ferner in der Naximalzahl der bei Zimmertemperatur sufnehmbaren Ammoniakmolekeln. Die bei den Halogeniden nicht haufig-en P e n ta m m i n e treten bei den Sulfaten und Chromaten ofters auP. Die Temperaturlage lasst aber keinen Vergleich zu, ebensowenig die Formeln der Abbaustufen. Bald sind die Sulfat-, bald die Chromatammoniskate die bestandigeren. Die folgende Tabelle enthalt eine Nebeneinanderstellung der Formeln und Zerfallstemperaturen einiger Sulf a t -und Chromat -ammoniakate, aus der diese Verhkltnisse ersichtlich sind. Der Zerfall der Chromatverbindungen kann iiber 160° kaum weiter verfolgt werden, weil sodann Reduktion des l )


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