Zweidimensionale Polymere mit hydrophober Umhüllung: Kristallstrukturen der isostrukturellen Metallkomplexe [M{C6H4(SO2)2N}(H2O)] (M = K, Rb) und des strukturverwandten Ammoniumsalzes [(NH4){C6H4(SO2)2N}(H2O)]
✍ Scribed by Oliver Moers; Steffi Friedrichs; Armand Blaschette; Peter G. Jones
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2001
- Tongue
- German
- Weight
- 310 KB
- Volume
- 627
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Inhaltsu È bersicht. Die neuen Verbindungen KZ ´H2 O (1), RbZ ´H2 O (2) und NH 4 Z ´H2 O (3) mit Z ± = N-deprotoniertes ortho-Benzoldisulfonimid sind Beispiele anorganisch-organischer Schichtstrukturen, wobei die anorganische Komponente aus Metall-oder Ammoniumionen, N(SO 2 ) 2 -Gruppen und Wassermoleku È len besteht und die a È uûeren Schichtregionen von den planaren Benzoringen der Anionen gebildet werden. Die Metallkomplexe 1 und 2 erwiesen sich als strikt isostrukturell, wa È hrend 3 u È ber eine nichtkristallographische Spiegelebene mit ihnen verwandt ist (1±3: monoklin, Raumgruppe P2 1 /c, Z = 4; Einkristall-Ro È ntgenbeugung bei tiefer Temperatur). Der fu È nfgliedrige 1,3,2-Dithiazolid-Heterocyclus hat jeweils eine Briefumschlag-Konformation, in welcher das N-Atom ca. 40 pm von der mittleren Ebene der Sequenz S±C±C±S entfernt ist. Die Metallkomplexe bil-den zweidimensionale Koordinationsnetzwerke mit eingewobenen, vom Wassermoleku È l ausgehenden Wasserstoffbru È cken O±H ´´´O. Die Metallzentren erreichen eine unregelma È ûige neunfache Koordination durch Wechselwirkungen mit fu È nf Sulfonyl-O-Atomen, zwei N-Atomen und zwei l 2 -verbru È ckenden Wassermoleku È len; jedes Kation ist an vier verschiedene Anionen gebunden. Bei Substitution von M + durch NH 4 + werden die Metall±Ligand-Bindungen von Wasserstoffbru È cken des Typs N + ±H ´´´O ersetzt, die allgemeine Topologie der Lamelle bleibt jedoch erhalten. In den drei Strukturen ragen die lipophilen Benzogruppen
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Inhaltsübersicht. Der Komplex [Li{C 6 H 4 (SO 2 ) 2 N}(H 2 O) 3 ] wurde aus ortho-Benzoldisulfonimid (HZ) und LiOH in wäßriger Lösung erhalten und durch Tieftemperatur-Röntgenbeugung charakterisiert (triklin, Raumgruppe P1 ¯, Z' ϭ 1). Das Lithiumion ist in verzerrt tetraedrischer Konfiguration an ei