𝔖 Bobbio Scriptorium
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Zusammensetzung des Chelidonin's und Jervin's

✍ Scribed by Will, Heinrich


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1840
Weight
241 KB
Volume
35
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Die zii den nacliatehenden Analysen angewandten orgaiiiwchen Baseii waren von den Entdeckern derselben , niimlich das Cbelidonin von Arn. Dr. P r o b e t i n Heidelberg, dae Jerviii von Hrn. Apotheker E. Sirnoii in Berlin, nelbst dargestellt uncl mir zur Analyse mitgetheilt worden. Ch ztidon zh. Das Chelidonin , deseen Darstelluog und Eigenechaften voii P r o b e t *) beschricben wurde, bildet ein rein seifues, rtark abfirbendes, zartes Pulver , das eich auch kryetallinisch erlialten IPtt. Beim Erliilzen schmilzt es zn einer farblosen, olrrtigeii Fliieeigkeit, die bei Rl3irkerer Hitze braun w i d , eich endlich entziindet und mit leuchtender , rursender s l a m m e rerbrennt , oline den geringsten Riickstand an hinterlassen. Die lufttrockene Base enthalt Krystailwasser, welches bei 1000 voll&ndig weggeht, denn erliitzl man das bei 100° getrocknete Chelidoiiin bis zum Schmelzeu, welches bei 130° C. erfoist, 80 erleidet eo keinen Gewiclitarerlust mehr. Ea ist unloslicli in Wasser, loslich aber in Alkohol und Aether. Beim Scliinelteii mit Aetzkali entwickelt es vie1 Amrnoniali. E i n e Aufl6sung dee Chelidonins in verdiiiiiiler Salzeaure, odsr d i e wassrige Auflosung d e r ealzsnureil T?erbindung selbst, giebt mjt Platinchlorid eineii echon gelhen, ziieret flockigen, spPter korliig werdenden Niedersclilag , d e r sicli mit Wasser ohne Zemetzung auswaschen Mat. Dieser Siederschlag , welclier dae dem Plrtinsalrniak enteyrecheade Doppelsah von salzsrorem Chelidoiiin mit Platinchlorid iut , wurde zur Auemitilung


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