Zur Vitamin K-Prophylaxe und-Therapie bei Fr�hgeborenen
✍ Scribed by Hansen, H. G.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Weight
- 728 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
Seit die zwar seltenen, jedoch nachgewiesenen schgdlichen Wirkungen der wasserlSslichen Derivate des Vitamin K bekannt geworden sind 1, 3, s, 4, 6, 11, 19, 22, 23, 24, a4-~s, gilt heutc auf Grund hiareichender klinischer and tierexperimenteller Erfahrungen das synthetisch hergestellte fett-15sliche, dem natiirlichen Vitamin K 1 entsprechende Vitamin K als das Mittel der Wahl bei der Behandlung des durch Mangel an Prothrombin, Faktor VII, IX und X hervorgerufenen Morbus haemorrhagicus neonatorum. Die Entdeckung der Nachteile wasserlSslicher Vitamin K-Derivate bei Neu-und Frfihgeborenen wurde dutch die Empfehlung einer betont hohen Dosierung =a, ala, 3s~ zweffellos begiinstigt. Um diesem Fehler -namentlich in Anbetracht der chemischen Strukturverwandtschaft beider K-Derivate --nicht erneut zu unterliegen, war es notwendig, die Frage der in Piidiatrie und Gyniikologie anch heute vieffach noch grol~zfigig gehandhabten Dosierung des Vitamin K aufzugreffen und aa einer grSBeren Zahl yon Frfihgeborenen folgendes vergleichend zu untersuchen: 1. sind bei verschiedenen Dosen eines therapeutisch oder prophylaktisch applizierten Vitamin K 1 schgdliche Wirkungen im Sinne der InnenkSrperbildung, Methiimoglobingmie, Hgmolyse und Hyperbilirubingmie zu erwarten, 2. bestehen eindeutige Wirkungsunterschiede zwischen tdeinen und grol~en Vitamin KyDosen hinsichtlich der Normalisierung des Gerinnungsablaufes, 3. welche klaren Richtlinien k6nnen f/Jr die optimale prophylaktische und therapeutische Dosierung des Vitamin K 1 gegeben werden.
Methodik
Die frfihgeborenen Kinder wiesen ein KSrpergewicht zwischen 1620 und 2500 g auf (Mittel 2100 g). Im l:l-Versuch wurde eine Gruppe unbehandelter S~uglinge mit je einer Gruppe solcher verghchen, die innerhalb der ersten 24 Std post partum (durchschnittlich nach 12,75 Std) 1 mg (20 Kinder), 2 mg (23 Kinder), 5 mg (12 Kinder) bzw. 10 mg (10 Kinder) Vitamin KI* intramuskuli~r erhielten. Die Untersuchun-* Konakion der Fa. Hoffmann-La Roche, Grenzach (Baden). Z. l~inderheilk., Bd. 84 22 * I)ie Untersuehungen wurden dankenswerterweise von l-lerrn Dr. W. K~JBL]~, Universitiits-Kinderklinik Kiel, ausgefiihrt.
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