Zur Ursache der Mehrdurchblutung der Coronararterien nach Injektion von Adrenalin und Arterenol
✍ Scribed by J. Dörner; M. Becker
- Publisher
- Springer
- Year
- 1953
- Tongue
- English
- Weight
- 615 KB
- Volume
- 257
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Die Beobachtung einer primiiren Abnahme under gleichen experimentellen Umst~nden is~ selfen und gehSrt zu den Ausnahmen 2. Nach intraven/~ser Injek~ion yon Arterenol wurde ebenfalls eine Zunahme der Coronardurchblutung gesehen 8, is, 1~, 16, 20, 34. Bei direk~er Injektion des Adrenalins in die Coronararterien 6, s, 9, 12, is, ~1, 2~ wie auch bei lokaler Injektion yon Artere-no112, 85 kann die DurchbluLung des Herzens gleiehfalls zunehmen. Urs~chlich ist diese Mehrdurchblutung nich~ einheitlich zu erkl~ren. Neben einer in Erw~gung zu ziehenden dire~t dilafaforischen Wirkung auf die Herzkranzgefiil3e sind es vor allem Einwirkungen auf den Herzstoffwechsel und die Herzleis~ung, die die Coronardurchblutung in der aufgezeigten Rich~ung zu i~ndern vermSgen. Eine experimentelle Analyse der einzelnen Faktoren und ihrer prozentualen Beteiligung an der Durchblutungssteigerung unter geeigneten experimentellen Bedingungen is~ schwierig durchzufiihren. Die Reak~ion auf die Herzkranzgef~tSdurchblutung nach Injektion yon Adrenalin (und Arterenol) stell~ keinen Sonderi~all dar, wie yon Rs, I~ 26, 27 besonders hervorgehoben wurde, sondern sie verhalt sich wie die anf die Skeletmuskeldurchbln~ung, die nach Adrenalin-und Arterenolinjektion ebenfalls mit einer primi~ren Zunahme reagiert (Literatur siehe D S ~s . ~) . Diese Zunahme ist jedoch nich~ dutch lokale Einwirkung beider Subs~unzen auf den Muskel oder die Muskelgefi~l~e hervorgerufen, sondern die Fo]ge eines nerval vermit~elten Vorgangs, dessen Ausgangspunkt in adrenalin-und arterenolempfindlichen Chemoreceptoren der