Zur �tiologie und Pathogenese der Dystrophie
✍ Scribed by Choremis, K. B. ;Konstantinides, V. ;Kisa, M. ;Markidou, M. ;Nestoridou, M.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1952
- Weight
- 764 KB
- Volume
- 71
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
Zun$chst mSehte ieh auf den Tire1 meiner Abhandlung aufmerksam machen. Ich bin der Meinung, dal~ der Begrif[ ,,Dystrophie" der Bezeichhung Malnutrition (Unterern~hrung) zur besseren Kennzeichnung des zur Diskussion stehenden Kr~nkheitsbildes vorzuzieben ist. Unter Dystrophie versteht man einen Dauerzustand, und nicht ein akutes Krankheitsbild. Gewisse, weiter unten erw~hnte Beobachtungen sprechen ffir diese Ansieht~.
Die Dystrophie is~ ein genau definiertes Syndrom, wie etwa die Toxikose. Das Auftreten der Dystrophie s~ebt re.it den morphologischen und physiologischen Eigentfimlichkeiten des S/iuglingsorganismus in Zusammenhang. Deshalb ist die Dystrophie im zweiten Lebensjahr seltener, im dritten Lebensjahr ist das Krankheitsbild fiberhaupt nicht mehr zu beobacM, en.
~4"tiologie. Die Ursache der Dystrophie ist verschieden. Die Sch/~digung des K6rpers geht immer direkt oder indirekt fiber das Verdauungssystem, welches sozusagen das Zentrum ist, yon dem das Syndrom ausgeht. Durch Mal~nahmen auf dem Gebiet der Gesundheitsffirsorge und Hebung des Ern~hrungsstandurds k~nn d~s Auftreten der Dystrophie weitgehe~d verhindert werden. Eine Verbesserung des Lebensstandards land auch in Griechenland statt. Der letzte Krieg und seine Verheerungen haben jedoeh die Disposition zu ErkraI~kungen des Verdauungssystems und dadurch die H/~ufigkeit des Auftretens der S/~uglingsdystrophie gesteigert.
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