Zur Synthese von β-d-Glucosiden
✍ Scribed by Helferich, Burckhardt ;Goerdeler, Joachim
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1940
- Weight
- 661 KB
- Volume
- 73
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Das bei der lieaktion entstehende Wasser, ebenso sonst vorhandene, schwer zu vermeidende Wasserspuren, beeintrachtigen die Ausbeute, weil (lies IL'asser ebenfalls und schneller als der Alkohol niit Acetobromglucose zu Tetraacetyl-glucose reagiert. Es sind daher mehrfach Zusatze zur Bindung dieses Wassers, wie Calciumchloridl) , Calciuinhydrid 2, und neuerdings Ikierit 3, mit Erfolg vorgeschlagen worden, um die Ausbeute an Glucosid zu erhohen. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich unr die Herstellung von Glucosiden kostbarer Alkohole handelt. Im folgenden sind quantitative Versuche wiedergegeben, die einen Vergleich zwischen Calciumchlorid und Drierit zu den1 oben beschriebenen Zweck ermoglichen. AuWerdem ist der EinfluW des gegenseitigen Mo1.-Verhaltnisses zwischen L41kohol und Acetobromglucose untersucht und die notwendige Reaktionsdauer quantitativ bestimmt worden. Die Versuche sind an den1 Allylalkohol, als einem besonders leicht und rasch reagierenden primaren .%lkohol, und am Buten-(1)-01-(3), als Beispiel eines sekundaren Alkohols, durchgefiihrt. Die Glucosid-Bildung wurde in der Weise gemessen, da13 der nicht in Reaktion getretene Xlkohol destilliert und jodometrisch bestimnit wurde (Tafel 1 und 7). Als Ergebnis der im ITersuchsteil wiedergegebenen Einzelheiten kann angefiihrt werden : Die Ausbeute an Glucosid bei der gegebenen Menge Alkohol steigt mit tler Menge Acetobromglucose ; bei dem 3101.-Verhaltnis Alkohol : Acetobromglucose \vie 1 : 3 steigt die Glu~osid-~4usbeute auf 91 yo d. Th. beim Allylalkohol (Tafel 2 ) , bei den1 sekundaren Butenol auf 82:/, (Tafel X), beides znnachst ohne Trockenmittel-Zusatz. In beiden Fallen erweist sich der Zusatz von Calciumchlorid als schadlich fur die Ausbeute (Tafel 4 und Tafel 10, l ) , vielleicht deswegen, weil die beiden Alkohole Calciumchlorid-I'erbindungen bilden und dadurch der Reaktion entzogen werden. Ein gleichzeitiger Zusatz von Jod, der sich in nnderen Fallen als forderlich erwiesen hatte I ) , war bei den heiden ungesattigten -1lkoholen nicht anwendbar. Dagegen erhoht der Zusatz von Drierit 3, schon bei eineni 3Iol.-Verhaltnis 1 : 1 die Glucosid-Bildung auf 80 ",& (Allylalkohol) und auf 63 "4 (Butenol) gegen 53% und 39% ohne Zusatz (Tafeln 5 uiid 10). Die Reaktion (Schiittelzeit) ist nach 30 Min. beendet. Nur bei Zusatz von Calciunichlorid wird die Reaktion durch wesentliche Erhohung der Ikiuer iiber das zunachst kleine -1IaB hinaus etwas gefordert ('l'afel 4). Xuch dies spricht fur eine Bindung des .-llkohols an das zugesetzte Calciuinchlorid ( 5 . 0.). l ) 1%. H e l f e r i c l i , R . n o h n i 11. S. \ V i i i k l e r , €3. 6%. 989 [1930]. 2, H. 1,ettrC u. A . H a g e d o r n . Ztschr. physiol. Chem. 242, 210 3, R e y n o l d s u. 1:rans. Jnurii. ;\nicr. chem. Soc. 60, 2.550 L103h .
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