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Zur struktur und reaktivität der cyclopropenone, IV innere rotation um die C=N-bindung in cyclopropenylidenimonium-salzen

✍ Scribed by Adolf Krebs; Jörg Breckwoldt


Publisher
Elsevier Science
Year
1969
Tongue
French
Weight
246 KB
Volume
10
Category
Article
ISSN
0040-4039

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✦ Synopsis


FUr eine starke Beteiligung der Struktur z; am Grundzustand der Cyclopropenone (la,lb)gibt es eine Reihe von experimentellen Beweisen 2) . t= == Analog sollte wegen der hohen Stabilitat des Cyclopropenylium-Kations die mesomere Grenzstruktur 5; in den Cyclopropenylidenimonium-Salzen (;g,z;> ein erhebliches Gewicht besitzen, was sich in einer Erniedrigung der Energiebarriere fUr die Rotation urn die C=N-Bindung im Vergleich zu normalen Imonium-Salzen Bussern sollte. Eine entsprechende betrgchtliche Herabsetzung der Rotationsbarriere urn die semicyclische C=C-Bindung in Methylencyclopropenen (?$,a!) mit elektronenanziehenden Substituenten am exocyclischen C-Atom wurde bereits beobachtet3). la IP Die Cyclopropenylidenimonium-fluoborate j und 2 wurden aus den entsprechenden Cyclopropenonen durch Umsetzung mit Ammoniumfluoboraten 4) oder durch Reaktion der Athoxonium-Salze mit Aminen 4,5) dargestellt. Methylphenylcyclopropenon (Schmp. 72-73') und Methyl-p-anisylcyclopropenon (Schmp. 97-98') wurden in Analogie zur Darstellung de8 Diphenyl-cyclopropenons 5) aus Xthylbenzglketon bezw. aus #thyl-p-methoxybenzylketon durch Bromierung mit 2 Ma1 Brom zum Dibromketon und anschliehnde Abspaltung von 2 Mol IiBr synthetisiert.