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Zur Statistik des Bohrschen Wasserstoffatommodells

✍ Scribed by Karl F. Herzfeld


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1916
Tongue
English
Weight
798 KB
Volume
356
Category
Article
ISSN
0003-3804

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✦ Synopsis


Bis vor kurzer Zeit war das am meisten benutzte Atomniodell das T homsonsche. Nach diesem besteht das einfachste Atom aus einer gleichmaBig positiv geladenen Kugel, in der ein Elektron quasielastische Schwingungen ausfuhrt. Zahlreiche Eigenschaften dieses Modells sind gut bekannt, darunter auch seine Statistik, d. h. die Berechnung der Wahrscheinlichkeit, die den verschiedenen Werten der Schwingungsenergie zukommt, und damit auch die spezifische Warme der Schwingung. Im Jahre 1912 hat B o h r l ) ein neues Atom-model1 aufgestellt, das eine Reihe von Erscheinungen besser erklart als das alte. Nun war noch die Statistik des neuen Modells zu geben. Die Prinzipien, nach &enen vorzugehen war, sind bekannt, doch ergab sich eine Schwierigkeit.2) In allen anderen bisher behandelten Fallen traten die Energiewerte, denen bei einer Abzahlung hohe Nummern entsprechen, infolge des Faktors e k T selten auf, da hier En mit n ins Unendliche geht. Beim Bo hrschen Model1 dagegen entsprechen den grol3en Bahnen mit hohen Nummern endliche Energiewerte, so daI3 die grol3en Bahnen auf andere Weise selten gemacht werden mussen. Dies geschieht durch die Nachbaratome. Mit der so erhaltenen Statistik lieB sich auch direkt die Dissosiation des Wasserstoffatoms in positives Ion und Elektron berechnen. Das mar deshalb wichtig, weil sich Zweifel erhoben hatten, ob man die Entropiekonstante des Elektronen-En -_ 1) H. Bohr, Phil. Mag. 26. p. 1. 1913. 2) Auf das Problem und die oben erwiihnte Schwierigkeit wies mich Prof. Th. v. K & r m & n gesprachsweise hin, dem ich dafiir zu grol3em Dank verpflichtet bin.


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