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Zur spektralphotometrischen Bestimmung des Rhodanids in Cyanamidderivaten

โœ Scribed by K. Seiffarth; H. W. Ardelt


Book ID
104605526
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
274 KB
Volume
3
Category
Article
ISSN
0044-2402

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โœฆ Synopsis


Komplex in siedendem Benzol stabil ist. Die Komplexverbindung bildet nahezu farblose Kristalle, die ab 160 "C geringfugig zu schmelzen beginnen. Ein reiner Smp. oder ein begrenzter Schmelzbereich werden wahrscheinlich als Folge von Zersetzungs-und Umlagerungsreaktionen nicht erhalten. Die Verbindung ist nur wenig loslich in Benzolkohlenwasserstoffen, praktisch unloslich in Alkoholen, Aceton und Wasser. Auch ist sie, im Gegensatz zum freien Phosphin, liingere Zeit an der Luft bestiindig. In gleicher Weise wurde aus dem Phosphin und Silberjodid die rein weiBe und feinkristalline Komplexverbindung [(C,H,,N),(C,H,,),P, 2 AgJ] in fast quantitativer Ausbeute hergestellt. Sie besitzt gegenuber dem HgJ,-Komplex einen relativ kleinen Schmelzbereich von 180 bis 184 "C und erleidet dabei Zersetzung unter Silber-Abscheidung, wie die Graufiirbung der Probe zeigt. Bereits ab 150 "C tritt Braunfiirbung ein. Der Komplex ist in nahezu allen Losungsmitteln unloslich, was sicher durch eine polymere Struktur bedegt ist. Zum Vergleich wurden die entsprechenden Addukte mit dem Tetracyrlohexyl-biphosphin dargestellt : [(C,HI1),P,. HgJ,]. Smp. 97 bis 99 C, und [(C6HJ4P2. SAgJ], Smp. 129 bis 130 "C. Sie zeigen ganz iihnliche Loslichkeitseigenschaften. Bei der Umsetzung von [(C,H,),N1,(C6H,),P, mit Quecksilberjodid in Benzol wurde durch Fiillung mit Petroliither ein allmiihlich erstarrendes gelbes 01 erhalten. Aus diesem Rohprodukt konnten durch Umkristallisation aus Benzol grole, grunstichige Kristalle in einer Ausbeute von nur 31% erhalten werden, die ab 115ยฐC schmelzen. Die analytische Untersuchung diesee Produktes ergab aber, daB sich bei der Einwirkung von Quecksilberjodid auf Bis-(diiithy1amino)-dicyclohexyl-biphosphin infolge Dismutation der Komplex [(C,H,),N],(C,H,)P HgJ, gebildet hat [3]. Hierin zeichnen sich demnach Bestiindigkeitsunterschiede der verschiedenen Diamino-biphosphine ab. Die Komplexbildungseigenschaften dieser Substanzklasse werden neben Beispielen mit d'O-Elementen auch rnit typiwhen Obergangsmetallen untersucht. Die Ergebnisse werden an anderer Stelle ausfiihrlirh publiziert.

Llteratur [I] &'idf'l, IV., 11.


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