Zur Problematik der Ermüdungsbrüche
✍ Scribed by K. Zweymüller
- Publisher
- Springer
- Year
- 1974
- Tongue
- English
- Weight
- 879 KB
- Volume
- 80
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
The complexity of stress fractures in various localisations of the lower extremity is discribed in an overview. Special consideration is given to the clinical symptoms, to the morphology as well to the differential diagnosis. Also the various possibilities of etiology are discussed. The necessity of a primary exact diagnosis is pointed out. Some cases of stress fractures of the tibia and the femur are shown as examples.
Zusammen/assung. Die Problematik der Ermfidungsbriiche an verschiedenen Lokalisationen der unteren Extremit~t wird in einer ~bersicht besprochen. Insbesondere wird die Klinik, die Morphologie sowie die Differentialdiagnose berficksichtigt und auch die Atiologie dargestellt. Die Notwendigkeit der prim~iren richtigen Diagnose wird betont. Einige F~lle yon Ermfidungsbriichen an der Tibia sowie am Femur werden als Beispiele dargestellt.
Einleitung
Mit der intensiven milit~rischen Ausbildung der europ£ischen Rekruten Ende des vorigen und Anfang dieses Jahrhunderts sahen sich Milit~r/irzte in zunehmendem MaBe mit einem Krankheitsbild konfrontiert, welches zumeist aus einer schmerzhaften Schwellung eines Vorfuges bestand und zur Dienstuntaugliehkeit fiihrte. Nach den damaligen Trainingsmethoden fand diese Erkrankung Bezeichnungen wie FuBgeschwulst, Marschgeschwulst, Marschfraktur, Fracture de gecrue, Pied force, Pied de ~arche, March foot u. a. Die ersten, die die wahre Natur der ,,FuSgeschwulst" an Hand yon RSntgenaufnahmen klgrten, waren Schulte und Stechow. Sparer fanden derartige Liisionen Benennungen, die auf die Xtiologie l~iicksicht nahmen, n~tmlich Ermiidungsbruch, Uberlastungsschaden, Stress fracture, Fatique infraction, Insufficiency fracture u. a. Aus den Bezeichnungen allein geht bereits hervor, daI~ sich nun auch Autoren des anglo-amerikanischen Sprachraumes intensiv mit der Problematik der Ermiidungsbrfiche (EB) besch~ftigten. Inzwischen ist zwar die klassische Metatarsalfraktur, fiber die Nion noch im Jahre 1903 fiber 227 F/ille und Osterland 1934 fiber 93 F~lle innerhalb yon 3 Jahren berichten konnten, selten geworden: Weber sah in 6 Jahren nur mehr 12 Fi~lle. )/[it der Xnderung der milit~rischen Ausbildung kam es jedoch zum hi~ufigeren Befall anderer Knochen, wie Calcaneus, Femurschaft, Schenkelhals, Tibia und Fibula, auf die hier nigher eingegangen werden soll. Die Zahl der beobaehteten F~lle war verkehrt proportional dem Ausbildungsgrad der Soldaten und direkt proportional der kSrperlichen Beanspruchung.
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