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Zur Physiologie der Spiräen

✍ Scribed by Wicke, Wilh


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1852
Weight
253 KB
Volume
83
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Suhstanz ah , welche bald hart und harzartig wird. Innerlialh dieser Sribslanz kann man mittelst des Mikroscops eine Menge von Krystallen wahrnehnien , deren Forin indefs nicht leiclit genauer anzugeben ist. Man kaiin sicli leicht, mittelst salpetermureti Silberoxyds , vergewissern , d a t dic Ucberjodsiiure in diesen Krystallen keine Veranderung erlitten hat. Zur Physiologie der Spiraen ; von Dr, Wilh. Wicke. J k spirige Saure , bislier iiur in tleiii von den Blumen der Spiraea Ulniaria gewonnenen Deslillate nachgewiesen, kann, wie ich gefunden habe, aiich aas dein Krante und dem Wuizelslocke tler genannten Pflanze erhalten werden. In dem Deslillate dieser Theile ist sie schon (lurch den Geruch zu erkennen, wit Eisenchlorid wircl es inleiisiv violet1 , mit Alkalien gelh.

Aus einem von den Rliizomen gewoniienen concentrirten Exlracte lionnle die spirige Siiure in reiner Fornr, also in olartigen Trol~fea erhulten werden. Aber auch drei andere krantarlige Spiraen , die nordamerikanisclien Arten : Sp. tligilata und Sp. lobata , die sich bei uns als Zierpflanzen in G#rten finden und Sp. Filipendula , die sporatlisch an verschiedenen Stellen in Deutschlantl auftrilt und hesonders kalkhdtigem Boden nachgeht, verhalten sich, wenigstens das Kraut derselben, wie die griinen Tlieile von Sp. Ulmaria. In den1 Deslillate ails nur wenigen Pflanzen erhilt man schon auf Zusalz von Eisenchlorid eine deutliche Reaction auf spirige Saure. Wem der Geiwh der spirigen Saure erinnerlich ist, der erkennt siepchon heim Zerreiben der Blatter.


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