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Zur Osteosynthese bei Knöchelfrakturen

✍ Scribed by G. Scheuba; M. Staudacher


Publisher
Springer
Year
1967
Tongue
English
Weight
863 KB
Volume
61
Category
Article
ISSN
1434-3916

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✦ Synopsis


Eingegangen am 19. Oktober 1966

Die KnSchelfrakturen machen nach einer Aufstellung der Kieler Klinik etwa 10% der Frakturen am menschlichen KSrper aus und verdienen insofern besondere Beachtung, als nur gut verheilte KnSchelbriiehe sparer einen ungestSrten Gang des Patienten, sozusagen eine restitutio ad integrum gew/~hrleisten. Die zahlreiehen versehiedenen Frakturformen und die damit hgufig verbundenen Verletzungen des sehr komplizierten Bandapparates im Bereich des oberen Sprunggelenkes ersehweren ein einheitliehesBehandlungssehema.W~hrend die rein konservative Behandlung im Gipsverband in gewissen schweren Fallen zu einer Arthrose im Sprunggelenk und damit zu einem sehleehten Endresultat fiihren mu$, ist andererseits die rein operative Therapie, wie sie yon tier Sehweizer Arbeitsgemeinsehaft fiir Osteosynthesefragen gefordert wird, mit dem Risiko der Infektion, der erhShten Thrombosegefahr und nieht zuletzt mit der Gefahr einer technisch sehleeht durchgefiihrten Operation behaftet. Stellt man nun die jahrzehntelang bew/~hrte konservative Behandlungsmethode der KnSchelfrakturen nach L. B6gLEu den modernen Osteosyntheseverfahren gegeniiber, so ergibt sich daraus im Einzelfall die Frage naeh der for den Patienten aussiehtsreiehsten Vorgehensweise. Mit den in den letzten beiden Jahren an Hand unseres Materials gewonnenen Erfahrungen mSchten wir auf diese Problemstellung n~her eingehen.


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