Zur Nährstoffällung mit Eisen(III)-chlorid in Flachseen
✍ Scribed by Winczuk, E. ;Kalbe, L.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1978
- Tongue
- English
- Weight
- 226 KB
- Volume
- 6
- Category
- Article
- ISSN
- 0323-4320
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✦ Synopsis
Zur Nahrstoffallung mit Eisen(II1) -chlorid in Flachseen
Einleitung Die durch Erhohung der Belastung eingetretene Polytrophierung von Flachseen mit den unerwunschten Folgeerscheinungen wie Triibung des Wassers, Wasserblutenbildung, Beanspruchung des Sauerstoffgehaltes, bedenkliche hygienische Bedingungen, Veranderungen der pflanzlichen und tierischen Besiedlung, Verschlammung, Verlandung und Nutzungsbeeintriichtigung erfordert die Durchfuhrung von Sanierungsmahahmen. Die bisher mehrfach in tiefen, geschichteten Seen, Vorsperren (BERNHARDT) und BBchen (KOSCHEL) praktizierte Niihrstoffinaktivierung und Nahrstoffausflockung durch FLllung, insbesondere der Phosphate mittels Eisen(II1)-chlorid (OHLE; FINDENEGG; PECHLANER) und Aluminiurnsulfat (BLONQUIST; BORN) wurde im Sommer 1975 auf die Eignung in Flachseen iiberpriift und die folgende Entwicklung ini Gewiisser ein Jahr verfolgt. Da bisherige Untersuchungen vorrangig mit dem Fiillungsmittel Aluminiumsulfat durchgefiihrt und die nachfolgenden Veranderungen nur uber einen relativ kurzen Zeitraum beobachtet wurden, war das Ergebnis mit Eisen(II1)-chlorid von besonderem hteresse (Survey of Lake Rehabilitation Techniques and Experiences). Eisen(II1)-chlorid wurde in den letzten Jahren mit Erfolg fur die Reinigung kommunaler AbwLsser (SCHUSTER) benutzt und steht in ausreichender Menge zur Verfiigung. AuDerdem wurde in Vorversuchen festgestellt, daD Aluminiumsulfat ohne Flockungshilfsmittel unerwiinschte groBe voluminose, auftreibende Flocken bildet. Die Wirkung des Eisens im Gewiisser beruht auf einer Vielzahl chemischer und physikalischer Prozesse wie Ausfiillung schwerloslicher Eisenphosphate, Koagulation, Flockung und Absorption (HUBER; POPEL; HELMBOLDT), deren Wechselbeziehungen insbesondere vom Verhiiltnis dee Fiillungsmittels zu den auszufiillenden Niihrstoffen, dem Schwebstoffgehalt der Gewasser, vom pH-Wert u. a. abhiingt. . Versuchsob j ekt und Met hode Als Versuchsobjekt wurde der hocheutrophe Westteil des Seddiner Sees bei Potsdam ausgewiihlt (ca. 5 ha Fliiche, 2,5 iii Maximaltiefe, starke sommerliche Phytoplanktonentwicklung bis zu 250.106 Zellen/l). Der Orthophosphatgehalt des Sees lag im Winter bei 0,3 mg/l, der Gesarntphosphatgehalt erreichte Werte urn 0,5 mg/l. Das Sediment des Sees, oberfliichlich aerob, jedoch stark organisch belastet, mit darunterliegendeni Faulschlanim, wurde wiihrend der Untersuchungen nicht auf seine chemische Zusamniensetzung uberpriift. Fur die Durchfiihrung wurde folgende Technologie verwendet : Auf einern fahrbaren Prahm dienten Olabscheider als Losungsbehiilter. Eine Aufschliimmung aus Eisen(II1)-chlorid und Tonmehl in Seewasser wurde uber ein mit Bohrungen versehenes Gestinge mittels Pumpen gleichmiiBig uber den See verspriiht.
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