Seit GASKELL (1886) ist bekannt, dab Vagusreiz das Demarkationspotentiul am Vorhof des Kaltbliiterherzens erhSht. Di¢ser t~efund wurde in neueren Arbeiten yon Bu~G~ u: T~R~otrx (1953b), CASTmr,O u. KATZ (1955) und HgTTE~ U. T~AtrTW~I~ (1955/56) mit intr~eelhfl~trer Ableitung best~tigt. Die Unterdrii
Zur Membranwirkung des Adrenalins an der Herzmuskelfaser
✍ Scribed by W. Trautwein; R. F. Schmidt
- Publisher
- Springer
- Year
- 1960
- Tongue
- English
- Weight
- 983 KB
- Volume
- 271
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Am atropinisierten Sinus venosus des Froschherzens nimmt bei Reizung des N. v~go-sympathicus die Frequenz zu, weft die Steilheit der langsamen dias~olischen Depolarisation am Schrit~macher gr6i3er wird. Gleichzeitig werden der Aktionspotentialiiberschul~ und die Geschwindig-kei~ des Erregungsans~iegs grSl]er (HUTT]~ U. T~AVTWm~ 1956). Diese Befnnde werden auch bei Zugabc yon Adrenalin erhoben. Die Zunahme des Aktionspotentialiibersehusses bei geringgradiger Erh6hung des Ruhepotentials nach Adronalingabe ist aln abgeschw£chten Aktionspotential ein regelmg6iger Befund (T~AvTWmN 1957). Auch am excidierten Purkinje-Faden steigert AdrenMin die Frequenz dureh eine starke Zunahme der Steflheit der diastolischen Depolarisation (OTsuKA 1958). Dabei nimmt das m~ximale diastolische Potential um durchschnittlich 5 mV zu. Die Erh6hung des (Jberschusses und der schnellere Abl~uf des Erregungsanstiegs sind ,,mindestens teihveise" dureh die Zunahme des Ruhepotentials zu erkl~ren. OTSVXA diskutier~ als Wirkungsmechgnisruns des Adrenalins eine Steigerung des aktiven Ionen~ranspor~s, wobei allerdings eine Zun~hme dot Na-oder eine Erniedrigung der K-Perme-~bilit~t nicht ausgesehlossen werden kSnnen. Diese letztere Hypo~hese ist auf Grund yon Messungen des Membrgnwiderstandes unter Adrenalin nicht sehr wahrscheinlich (DUD~L u. T~AVTWJSIN 1956). Deshalb wird in der vorliegenden Arbeit der Einfluf~ des Adrenalins auf die N~-Perme~bilitiit und den aktiven Ionentr~nsport gepriift. Methodik Als Pr~p~rate wurden entweder Purkinje-F/~den oder Trabekel ~us dem reehten Vorhof einsehlieBlich der Sinusgegend verwende~, die ~us noeh sehlagenden I-Iundeherzen excidiert wurden. Die Pr/~parate wurden in einer ~eBkammer gehalten, dutch die ein konstan~er Strom yon TyrodelSsung floG. Die Purkinje-Faden und die Sinuspr/~p~rate sehlugen spontan, die Trabekel wurden elektriseh gereizt. * Ausgeliihrt mit Unterstiitzung der Deutsehen Forschungsgemeinschaft. Pfl/igers Arch. ges. Physiol.. Bd. 271 4~8 W. T ~w w m ~ und 1%. F. SCm~T: Die Ableitung des Ruhe-und Aktionspotentials effolgte mit Glascapillaren, die mit 3 Mol KC] geffillt waren. Ihr Spitzendurchmesser war nicht grSl~er ~ls 0,5 #, der Widerstand betrug 10--30 Mr2. Zur Messung der Anstiegssteilheit des Aktionspotentials bei verschiedenen Membranpotentialen wurde durch Stromflul~ durch eine zweite intracellul~re Elektrode (10--20 M~) das Membranpotential wfllkfirlich ffir 60 msec ver~ndert und das Pr~loarat so gereizt, dab am Ende eines Stromimpulses ein Aktionspotential in dieses Gebiet ver~nderten 1Kembranpotentials hineinlief. Die Aufstrich der Aktionspotentiale wurden dann durch ein RC-Glied differenziert. Die applizierten Stromst5Be lieferte ein Grass-Stimulator. Die Aufzeiehnung der Potentiale erfo]gte fiber einenKathoden~olger auI einem Zweistrahloscillografen (Tektronix 502).
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