Zur Klemmschen Systematik der seltenen Erden. Zugleich Entgegnung auf die vorangehende Bemerkung von Prof. Dr. W. Klemm
✍ Scribed by Prof. Dr. W. Noddack; Dr.-Ing. A. Brukl
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1938
- Tongue
- English
- Weight
- 370 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
der roin Verfasser vorgeschlagenen und experinientell u n d theoretisch eingehend begrundeten E i nteilung der Ionen d e r seltenen E r d e n i n zwei Gruppen dar. Sie sind in diesern Zusammenhange von um so grol3erer Bedeutung, als sie gegenuk den zahlenmrDig nur schwer auswertbaren Reduktionsversuchen an wasserfreien Halogeniden eine saubere, quantitative Angabe fiir die Ionen in siifiriger 1,Osiing chrstellen.
Besonders interessant ist der Befund von N. und BY., daR sich das Gd*+-Ion um eine Kleinigkeit ldchter zum Gda+-Ion reduzieren laljt als die anderen dreiwertigen Ionen (natiirlich iiiit Ausnahme von Eua+, Yb3' und Sm3+). I% bedeutet dies, tlall die Elektronenanordnung des dem GdPt-Ion gleichgebauten 'ThS+-Ionsiihnlich wie es bei den nach der Systematik des Verfassers symmetrisch dam stehenden Ionen EuS+ und Ce3+ der Fall isteine etwas bevorzugte Konfiguration darstellt. I)a auf der anderen Seite die Stabilittit des GdS+-Ions zwar bevorzugt ist, aber nicht so stark wie die des I,aS+-Ions, steht der Befund, dal3 sich das GdS+-Ion urn eine Kleinigkeit leichter reduzieren liillt als das I,aat-Ion, zu der Systematik des Verfassers nicht im Widerspruch.
Friihere Untersuchungen hatten fur diese etwas bevorzugte Stabilitat des Tbs+-Ions einen sicheren Anhalt nicht ergeben. Ganz negativ verliefen Versuche, ein dem Pro, entsprechendes hoheres Oxyd des Dysprdums darzustellen6).