## Abstract Der durch teilweise Permeation bedingte Fehler des gemessenen osmotischen Druckes eines unfraktionierten Polymeren kann berechnet werden, wenn die für das Permeationsverhalten maßgebenden Konstanten der Membran und die molekulare Verteilungsfunktion des Polymeren bekannt sind. Unter die
Zur kinetik des einstellvorganges im osmometer. II. Theoretische grundlagen
✍ Scribed by Schulz, Von G. V. ;Kuhn, Wo. H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 644 KB
- Volume
- 50
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Es werden Gleichungen für den zeitlichen Verlauf der Osmometereinstellung für den Fall abgeleitet, daß der gelöste Stoff wesentlich langsamer als das Lösungsmittel (LM) durch die Membran tritt. Der Verlauf ist abhängig von der Einstellkonstante ζ~1~ und der Durchtrittskonstante ζ~2~. Diese einzeln durch Experimente bestimmbaren Konstanten hängen von den Permeationskonstanten Z~1~ und Z~2~ der Membran für das Lösungsmittel und die gelöste Substanz und von den Osmometerdimensionen ab. Bei der Ableitung wird die Nichtidealität der Lösung, der Balloneffekt und die durch die Verschiebung des Lösungsmittels bedingte Konzentrationsänderung berücksichtigt.
Wenn in beiden Osmometerkammern die Durchmischung und der Temperaturausgleich jederzeit vollständig ist (ideales Osmometer), ergeben sich einfache Beziehungen zwischen dem theoretischen osmotischen Druck und der hydrostatischen Druckdifferenz in den Steigrohren (Druckmaximum, Extrapolationswert nach der Zeit 0, „Reflexionskoeffizient”︁ nach STAVERMAN). In realen Osmometern treten Abweichungen auf, deren Einfluß abgeschätzt wird.
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