Zur Kenntniss des Cotarnins
โ Scribed by Gerichten, E. V.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1881
- Weight
- 365 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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โฆ Synopsis
Gerichten: Zur Kenntniss des Cotarnins.
[Mittheilung aus dem chem. Laborat. der bkademie der Wissenscb. zu 3ltinchen.f (Eingegangen am 11. Februar; verlesen in der Sitzung von Hrn. A. Pinner.) Vor einiger Zeit (d. Ber. XIII, 1635) gelang es mir, in der Apophyllensfiure, dem einzigen, bis jetzt mit Sicherheit nachgewiesenen, sticketoffhaltigen Oxydationsprodukte dee Cotarnins, ein Pyridinderivat und zwar einen sauren Methylather einer Dicarbonegure des Pyridina zu erkennen. Das Cotarnin selber muss demnach einen Pyridinkern enthalten. Demgemiiee kam es znnlichst darauf an, die Zwischenglieder swischen Cotarnin und Apophyllensiiure in dieser Richtung zu untersuchen. Von derartigen Korpern eind bis jetzt bekannt, die Cotarnaminsaure von M a t t h i e s s e n und F o s t e r und danr. das Tarconin und das Bromtarconin, welche W r i g h t zuerst dargestellt und untersucht hat. Das Bromtarconin schien am geeignetsten a h Ausgangspunkt weiterer Untersuchungen. Das Bromtarconin giebt beim Erhitzen mit Natronkalk Pyridin und dasselbe thuen alle van mir BUS Bromtnrconin dargeetellten Kiirper. Ob nun im Cotarnin eiri Pyridin mit langer Seitenkette oder ob etwa ein Chinolinkern darin anzunehmen ist, muse voreret unentschiedeo bleiben. Das letztere echeint nicht der Fall zii sein, da ich aus keinem Cotarninabkbmmliog Chiaolin erhalten konnte. In Folgendem sind die bis jetzt BUS Cotarnin er-
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Auch in diesem Falle ist in dem iieutralisirten Filtrat Hydrazin nicht nacbweisbar, die Bisdiazoessigsiiure wird durch Natriumamalgani glatt zu Hydraziessigsiiure reducirt, wie aus dem weissell Silbersalz und den ubrigen charakteristischen Reactionen dieser S i u r e hervorgeht. Im Gegensatz zu die