๐”– Bobbio Scriptorium
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Zur Kenntniss des Colophoniums. 2. Nachtrag

โœ Scribed by Dr. W. Fahrion


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1902
Tongue
English
Weight
213 KB
Volume
15
Category
Article
ISSN
0044-8249

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


iaf Liclitvcrtheilnng untl Lichtzerstrenung gelegt w i d . Dass ciii zii heisses odor zu kalted, zu schwach otler zu grell beleucht.etes, unsaubcres Laborittorium auf die Person yon sehr ungiinstigeni Einflusse ist, bednrf wohl keiner Begrundung. Man kann weder mit gleicher Sicherheit noch iuit dcrselben Schnelligkeit arbeiten, wie unter n1mn31cn Verhiiltnisscn, und ermiidet ganz be- deut.end friilier. Ich mijchte ganz kurz uitd hiindig behaupten: Das Quantum Arbeit, welches unter normalcn Verhiltnissen geleistet werden kann, ist, gleiche Giite derselben vorausgesetzt, doppelt so gross, wie das bei schlechter Heizung, Beleuchtung, Ventilation und mit unzweckmissigen Hiilfsmitteln crreichbare. Aber diese normalen Vcrhaltnisse sind vorliufig uberall nur stiickweise oder gar nicht vorhanden. Zur Kenntniss des Colophoninms. 2. Nachtrag. Von Dr. W. Fahrion. .Zur Richtigstellung der Thatsachenu hat K. D i e t e r i c b unter dem Titel: A b i e t i n -s t a t t Abieninsiiurel) eine Notiz gebracht, in welcher er sich geKen den Vorwurf, falsch citirt, bez. referirt zu haben3, zn vertheidigen sucht. Nach dem Grundsatz: ,,Die beste Vertheidigung ist der An-griffV kebrt D. den Spiess urn und wirft mir vor, ich babe einen Drnckfehler verbreitet und ansserdem seine Arbeiten ,,negirt". Ich habe daranf Folgendes zu erwidern.

Meine in dieser Zeitschrift3) vercffentlichte Arbeit handelte nicht von den H a r z e n i m Allg e m e i n e n und auch nicht vom S t r a s s b u r g e r T e r p e n t i n , sondern vom a m e r i k a n i s c h e n C o l o p h o n i u m . Sie wnrde daher durch die Arbeit von T s c h i r c h and Weige14) an sich gar nicht beriihrt. Wenn ich d i a e Arbeit trotzdem citirt habe, so geschah dies, wie rnir jeder unbefangene Leser zugeben wird, lediglich wegen des einen Wortes A b i e t i n s i u r e . Diesis Wort hatte ich aber, so ,,uoglaublich' es D. erscheinen mag, dessen Referats) iiber die fragliche Arbeit e n t nommen. Biitte dort der richtige Name Abienin-siiure6) gestanden, so brauchte ich die Arbeit von T s c h i r c h und W e i g e l gar nicht zu citiren, wie ich auch eine andere Arbeit derselben Autoren i+er den L i i r c h e n t e r p e n t i n ' j nicbt citirt habe. Ubrigens schrieb D. vor Jahresfrist:S) Das Abietinsiureanhydrid kt n i c h t der Hauptbestandtheil des Colophoniums, sondern n e u e H a r z s H u r e n.

Welohe neuen Harzsiuren waren dunn hier gemeint? Und Tenn es sich in dem oben erwiihnten Referat wirklich nur um einen Druckfehler han-I) D. Z. 1901, 1283. 2, Vgl. d. Z. 1901, 1252.


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