Zur Kenntniss der sogenannten Xanthokobaltverbindungen.
✍ Scribed by Braun, C. D.
- Book ID
- 102895678
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1864
- Weight
- 759 KB
- Volume
- 132
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
In einer frfiheren Abhandlung fiber ainmoniakalische Kobaltverbindungen (diese Annalen CXXV , 176) habe ich bereits darauf hingewiesen, dars die von W. G i b b s im Jahre 1852 entdeckten Kobaltaminverbindungen, welche spater von G i b b s in Gemeinschaft mit P. A. Genth genauer untersacht wurden, wohl richtiger nicht als Salze einer neuen Base, sondern als eine neue Reihe Roseokobalt-oder Kobaltipentaminsalze angesehen werden , die als constanten Siiurebestandtheil salpetrige Saure enthalten. G i b b s und G en t h sprechen sich dahin aus, d a b in diesen neuen Verbindungen, welche sie XaniYiokobaltverbindungen nennen , Stickoxyd als Paarling fungire und sich dieselben insofern von den ubrigen Kobaltbasen unterscheiden. Sie driicken das Radical ihrer Xanthokobaltsalze durch die Forniel : N 0 9 3 H3NYCo2 aus, glauben aber fiiglich darauf aufmerksam machen zu miissen, dafs auch salpetrige Saure die Stelle des Stickoxydes vertreten kbnne. Zu diesem Ausspruche gelangen sie, weil nach ihren Analysen alle Salze des s. g. Xanthokobalts mindestens i Atom Wasser enthelten, und daher durch die genaueste Elementaranalyse nicht wohl mehr iiber ein Plus oder Minus von I Atom Wasserstoff entschieden werden kann. Betrachtet man z. B. die Formeln : NO,. 5 H,N . CosO, C1, + HO und NO8. 5 H8N. (240, C1, NO
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constituirt ist. Dem aus der Citronenslure direct entstehenden Anhydrid wiirde dann die Formel .,C H 3 C Ha C: I '-Go' 1 ,GO, :0 1 CHa -.-C' 'C H 3 \. i zukommen. Wir werden das Studium der Xeronsaure fortsetzen und dabei auch versuchen, ob sie aus der Methacrylsaure oder der Citraconsaure darstellb